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NOVA ART - Follow Yourself

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Artist NOVA ART
Title Follow Yourself
Homepage NOVA ART
Label MY KINGDOM MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Progressive Metal aus Russland, das landet auch nicht alle Tage auf dem Plattenteller. Nicht nur progressive Musik, nein Musik im Generellen – die ein oder andere Band sickert sicherlich mal durch, doch dürfte dieses Land eher weniger auf dem Radar der meisten Metalfans sein, dabei lässt alleine schon NOVA ART vermuten, dass dort sicherlich einige Schätze darauf warten entdeckt zu werden.

Eine erste Brücke zur hiesigen Szene lässt sich zum einen durch die Produktionstätte in den Kohlekeller Studios schlagen (u.a. SIEGES EVEN), ebenso durch die Mitarbeit von Devon Graves (ex PSYCHOTIC WALTZ, DEADSOUL TRIBE). Das nun vorliegende „Follow Yourself“ ist der Nachfolger des 2005er Debüts „The Art Of Nova“. Mit dem Opener “Don´t Follow The Crowd”, zeigt sich die Band gleich zu Beginn von ihrer härteren Seite, wer aber der Meinung ist, dass hart in diesem Fall mit einfach gleichzusetzen ist, liegt hier schlichtweg falsch. NOVA ART tischen über die gesamte Scheibe hinweg verschachtelte Strukturen auf. Meist geht das gut, aber ab und an verennt man sich dann doch ein wenig in Frickeleien und verliert gleichsam den roten Faden. Glücklicherweise aber niemals so, dass “Follow Yourself” zu einem gänzlich anstrengenden Hörvergnügen werden würde. Ihre Instrumente beherrschen die Herren auf alle Fälle, auch der Gesang gestaltet sich passend wenn auch nicht immer überragend – den Facettenreichtum kann man ihm allerdings nicht absprechen, von klar bis beinah Death Metal-mäßig wird hier die gesamte Bandbreite dargeboten. Wo wir gerade beim Gesang sind – wie schon erwähnt mischt Devon Graves auf dieser Scheibe mit und zwar bei den Songs 6 „Knowledge Garden“ und 8 „Deceptive World“ – passt hervorragend. Verschnaufpausen sind auf “Follow Yourself” rar gesät und allerhöchstes mit dem Instrumental “Just Raining” und “2-35 Before The Roar” vertreten. Wer aber so oder so Musik dieser Art konsumiert, wird damit auch keine größeren Probleme haben. Je vertrackter, desto besser lautet offenbar die Devise. Für die Königsklasse reicht’s bei NOVA ART noch nicht, aber im guten oberen Mittelfeld können sich die Russen auf alle Fälle platzieren. Das Keyboard fügt sich in den Gesamtsound ein und fällt nicht negativ auf. (Reviews der früheren Scheibe nach zu schließen war das bei der Vorgängerscheibe noch nicht so).

Kurzum haben es die Russen hier geschafft, einen doch recht eigentständigen progressiven Sound zu kreieren, der sicherlich noch die ein oder andere Macke aufzuweisen hat, gleichzeitig aber erkennen lässt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Wenn sie weiterhin konsequent am eingeschlagenen Weg arbeiten, steht einer hervorragenden dritten Scheibe eigentlich nichts mehr im Wege. Auch wenn sich das Review selbst eher durchwachsen liest, ist hier eine klare Tenden zum Daumen nach oben zu erkennen und damit: Für Liebhbaber progressiver Appetithappen auf jeden Fall ein Anspieltipp!

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