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NOVEMBER COMING FIRE - Dungeness

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Artist NOVEMBER COMING FIRE
Title Dungeness
Homepage NOVEMBER COMING FIRE
Label REFLECTIONS
Leserbewertung
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Drei Jahre haben die Briten gebraucht, um ihrer Debüt-EP “Black Ballads” ihre erste Full Length folgen zu lassen. Nun ja, gut Ding will Weile haben, sagt man ja so schön. Bei diesem Album hat sich das auf jeden Fall gelohnt.

Fernab von den Beschränkungen, die sich die Hardcore-Szene selbst auferlegt, schaffen es NCF der Szene treu zu bleiben und trotzdem ihren eigenen Sound zu verwirklichen. Im Stile der großen CONVERGE schaffen sie es, brutale Riff-Walzen mit verstörenden Sounds, depressiven Klanggebilden und eindringlichen Vocals zu durchsetzen, um im nächsten Moment wieder voll loszubügeln. Da wäre als Beispiel u.a. „Powerstation“ mit seinen lang gezogenen fast hypnotischen Riffpassagen, dem Prog-Drumming/ Gitarren-Gefrickel und den im Mittelteil ruhigen und mit Meeresrauschen unterlegte Phasen, die sich tief ins Unterbewusstsein einschleichen. Darauf folgend dann gleich „Devil on the Shore“ mit seiner Old School-Attitüde, das zwar auch leicht vertrackt, aber recht straight auf die Futterluke knallt. Bei „Mascot“ kommt sogar der in der Info oft erwähnte Einfluss aus der Indie Rock-Szene mit Percussions und fast nachdenklich spielenden Gitarren zum Zuge.

Keine Frage, kaum eine Band schafft es in der gesamten Karriere eine derart komplexe und vielseitige Scheibe aufzunehmen und schon gar nicht als Debüt-Full Length. Da kann man nur hoffen, dass NOVEMBER COMING FIRE noch nicht ihre Grenzen ausgelotet haben und noch weitere Sphären der harten Musik-Kunst erforschen werden.

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