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NOVEMBERS FALL - Broken Memories

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Artist NOVEMBERS FALL
Title Broken Memories
Homepage NOVEMBERS FALL
Label EIGENPRODUKTION
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Bei „Broken Memories“ haben wir es mit dem 2. Demo der Krefelder Nachwuchshoffnung NOVEMBERS FALL zu tun. Ihre erste Veröffentlichung aus 2004, „Shadows in the Twilight“, kurz nach der Bandgründung, kann man getrost vernachlässigen und die Band rückt die Aufnahmen nur noch ungern heraus. Typische erste Gehversuche halt, die aber in Ansätzen schon Potenzial erkennen ließen.

Diese setzten sich dann in relativ kurzer Zeit schnell weiterentwickelt auf vorliegendem Demo fort. Besonders die äußerst abwechslungsreiche Stimme von Fronter Benjamin Marschner hebt diese Veröffentlichung aus der Masse an Death Metal-Bands heraus, auch wenn das Songmaterial noch eine ganze Spur roher und stumpfer als auf dem exquisiten Nachfolgewerk „Mythaeon“ daherkommt, welches ja ebenfalls noch in 2005 veröffentlicht wurde. Erstaunliche Geschwindigkeit legen die Jungs da an den Tag, folglich dürfte da dieses Jahr etwas ganz Großes auf uns zukommen! Los geht die Scheibe mit einem fiesen Eingangskreischer und dem Bandtrack „Novembers Fall“. Erinnert einen vom Feeling und Sound her an die coolen Schwedentage Anfang der 90er mit ersten Gehversuchen von EDGE OF SANITY, CEMETARY oder THERION, als diese noch reinen Death Metal praktizierten. Und doch ist der NOVEMBERS FALL-Sound schon um einiges vielschichtiger geraten. Dabei sind die 4 noch nicht mal 20 Jahre alt! Erstaunlich. „Brutal Truth“ beginnt entgegen seinem Titel mit Akustikgezupfe, brät dann aber doch schön roh los. Herrlich, das tiefe Gerülpse von Benjamin dazu! Das folgende sechseinhalbminütige „Life between Tiles“ lebt dann von seinem blackigen Kreischgesang, sowie den im Akustikbreak eingesetzten cleanen Vocals. Alles kompositorisch noch nicht ganz rund, aber doch schon erstaunlich fortgeschritten für eine so junge Combo. „Warcult“ bringt es auf fast 8 Minuten, schreddert allerdings ziemlich holprig durch die Botanik, während „Dropped to Death“ eher psychotisch beginnt und phasenweise mit einem coolen Doublebass-Teppich unterlegt ist. Auch die Sprechvocals wissen zu begeistern, bevor ein hektischer Knüppelpart folgt. Ihr seht, Abwechslung ist Trumpf!

Als Bonus-Track (zu was auch immer…) gibt es noch „Alter Ego“, den coolsten Track auf der Scheibe. Merkt euch den Namen NOVEMBERS FALL!

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