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NOX ULTIMA - From Delirium to Catharsis

VN:F [1.9.22_1171]
Artist NOX ULTIMA
Title From Delirium to Catharsis
Label INVERSE RECORDS
Leserbewertung
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Und wieder einmal ein Release von Inverse, bei dem ich vermute, dass das Label wirklich staatliche Förderung für heimische Signings bekommt, egal welcher Qualität. Und zur minderen gehören sicherlich NOX ULTIMA!

Klingt fies, ist aber nun mal so. Alleine der Opener „Contagion“ hämmert derart chaotisch, unkoordiniert und einfach schlecht eingehämmert, dass man gar nicht genau weiss, ob die Jungs nun Black, Death, Thrash oder Doom spielen wollen… scheinbar alles zugleich, im Proberaum, zum ersten Mal. Der erste dürftige Eindruck bessert sich etwas mit den folgenden „Into the Dawn“ und „Annihilation and Ecstasy“, die ein wenig mehr nach rotem Faden klingen. Auch wenn man hier ebenfalls in der Kombination Doom/ Death mit progressiven Anleihen spielerisch schon von Beginn an schwer über seine Grenzen geht. Klingt alles holprig, schief und ungeübt, aber immerhin macht die Songstruktur halbwegs Sinn. „Cult of Ghouls“ soll dann eine Ecke schwärzer daher kommen, wodurch die Vocals gleich ne Ecke tiefer werden… kapiert? Ich auch nicht, genauso wenig wohl Schlagzeuger und Basser, die sowas von aneinander vorbei hantieren, dass sich Gitarrist und Sänger scheinbar denken, man bleibt besser in seiner Schiene, denn der Rest findet irgendwann sicher rein. „Sigil“ strapaziert die Gehörgänge dann dermaßen mit Nichtkönnen, dass man eigentlich nicht mehr gewillt ist, den letzten Song anzutesten. Und auch wenn „Worldburning“ mit einem halbweg netten Thrash-Riff aufwartet, ist spätestens beim Einsetzen der Drums die Stoptaste fällig.

Sorry, aber wer für sowas die Ressourcen einer Veröffentlichung opfert, der muss Geld dafür bekommen haben…

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