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OBITUARY - Frozen in Time

VN:F [1.9.22_1171]
Artist OBITUARY
Title Frozen in Time
Homepage OBITUARY
Label ROADRUNNER
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Diese Band braucht wahrlich keinerlei Vorstellung mehr. Wer diese Formation nicht kennt, hat von Death Metal keine Ahnung. So haben die Amis in den 90ern mehrere Meilensteine des Todesbleis veröffentlicht und mit ihrer Livescheibe „Dead“ dann 1998 das letzte Lebenszeichen von sich gegeben.

Nun sind sie wieder da! Und wie! Gleich der instrumentale Opener zeigt, wo es lang geht. Grooviges Riffing, wummernde Drums, Mosh-Potenzial ohne Ende. Bei „On the Floor“ geht’s dann mehr Uptempo zur Sache und da ist sie: die unverwechselbare Stimme von John Tardy, der wie in alten Zeiten richtig schön dreckig alles rausbrüllt. Der erste richtige Überhammer des Albums kommt dann aber mit „Insane“. Die Riffs von Allen West haben damals schon SIX FEET UNDER groß gemacht und auch hier walzen sie zusammen mit dem Doublebass-Gewitter von Donald Tardy und den wummernden Basslines des Herren Watkins alles nieder. Und so geht es durch die gesamten 34 Min.: Groovige Death Metal-Walzen wo man hinhört. Wirklich jeder Song ist mehr als nur Mosh-Kompatibel. Wobei die Uptempo-Tracks („Insane“, Back Inside“, „Stand Alone“ u.a.) einem schon besser die Birne abschrauben als die eher schleppenden „Mindset“ oder „Blindsided“. Das Zeug zu einem richtigen Klassiker hat für mich „Slow Death“. Dieser Song beginnt mit gewohnt groovigen Riffs, aber hier zeigt Drummer Tardy, dass er mit Spaß bei der Sache ist, und verpasst dem Song ein Percussion-Drumming, welches live richtig Stimmung machen dürfte, bevor dann sein Bruder John wieder alles in Grund und Boden growlt. Klasse! Die Stimme des Front-Hünen ist eigentlich das einzige, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. So hat man den Vocals mehr als einmal ordentlich Hall verpasst, was meiner Meinung nach bei z.B. „On the Floor“ nicht ganz so passt. Der Mann hat doch ein Hammer-Organ, warum muss man da im Studio nacharbeiten? Apropos Studio. Um das Old School-Feeling zu vollenden, hat man sich Producer-Legende Scott Burns in die ebenso legendären Morrisound Studios geholt und ließ das ganze dann noch von Mark Prator und seinem Pro Tools-Studio abrunden. So knallt „Frozen in Time“ zwar mit einem wirklich satten aber dennoch schön old schooligen und etwas dreckigen Sound aus den Boxen.

OBITUARY melden sich eindrucksvoll zurück, und da dürfte es doch einigen der jungen Wilden Angst und Bange werden…

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