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ÓLAFUR ARNALDS - Some Kind of Peace

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Artist ÓLAFUR ARNALDS
Title Some Kind of Peace
Homepage ÓLAFUR ARNALDS
Label MERCURY CLASSICS
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ÓLAFUR ARNALDS ist ein isländischer Multiinstrumentalist und Produzent, dessen Kompositionen sich zwischen Indie, Neo-Klassik und elektronischer Musik bewegen. Einem größeren Publikum ist der 34-jährige vermutlich (unbewusst) durch seine Musik zur britischen Krimi-Drama-Serie „Broadchurch“ bekannt. Zuvor hat er in diversen Bands gespielt, konzentriert sich jedoch bereits seit 2007 auf sein Solo-Werk, wobei er häufig auch für andere Künstler tätig ist oder Kollaborationen am Start hat.

Für sein jüngstes Werk „Some Kind of Peace“ hat sich ÓLAFUR ARNALDS erneut Gäste ins Studio eingeladen, so ist Simon Green aka BONOBO beim sphärischen Opener „Loom“ mit von der Partie, während das zarte „Back To The Sky“ von JFDR gefeatured wird. Außerdem leiht JOSIN dem verträumten „The Bottom Line“ ihre Stimme. Im Übrigen beschreibt der Album-Titel „Some Kind of Peace“ ziemlich genau die Art der Musik, die ÓLAFUR ARNALDS hier zu Gehör bringt. Die Hektik des Alltags wird vollständig ausgeblendet und stattdessen eine Welt geschaffen, in der es entschleunigt, friedlich und zudem sehr intensiv zugeht. Die Songs fließen regelrecht ineinander und sorgen für eine akustische Basis, um sich auf sich selbst zu fokussieren und zur Ruhe zu kommen.

Mehr als alles, was er je geschaffen hat, steht diese Platte für die Lebensgeschichte ÓLAFUR ARNALDS‘ und da gibt es jede Menge zu erzählen. So verkörpert die Langrille mit ihrer feinabgestimmten Instrumentierung Ólafurs persönliche und kreative Entwicklung vor dem Hintergrund des globalen Chaos. Man begegnet dort einem bekennenden Perfektionisten in seiner Auseinandersetzung mit dem Wahnsinn des realen Lebens: mit den Möglichkeiten der Liebe, dem Sesshaft-Werden und wie man das Ganze während einer globalen Pandemie handhabt (das Album wurde teilweise vor dem Lockdown geschrieben und in Arnalds‘ Hafenstudio in der Innenstadt Reykjaviks fertiggestellt). Musik, die wahrscheinlich am besten in einer ebenso kargen wie beeindruckenden Landschaft gedeiht, wie man sie in Island findet.

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