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OLD 97'S - Most Messed Up

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Artist OLD 97'S
Title Most Messed Up
Homepage OLD 97'S
Label ATO
Leserbewertung
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7.5/10 (2 Bewertungen)

Seit nunmehr 21 Jahren machen THE 97’S Musik. Auf dem Zettel haben die Jungs aus Dallas/Texas Alternative Country, den es auf dem zehnten Studio-Silberling „Most Messed Up“ in 12er-Formation zu hören gibt.

Mit ihrem knackigen Sound empfiehlt sich der Vierer nicht nur der Südstaaten-Kundschaft, sondern jedem, der es gern handgemacht und doch druckvoll hat. In diesem Sinne starten die OLD 97’S gleich mit ihrem Opener „Longer Than You’ve Been Alive“ durch und auch das temperamentvolle „Give It Time“ lässt keine Wünsche offen. Die Aufforderung „Let’s Get Drunk & Get It On“ erhält in eben dem Song, der diesen Titel trägt, seine gut gelaunte musikalische Entsprechung, ehe zu „This Is The Ballad“ im Zweifel auch mal geschunkelt werden kann. Rhythmusbetont klatscht „Wheels Off“ ab und beweist, dass Country-Mucker auch eine Indie-Seite haben, während „Nashville“ und „Wasted“ erneut traditionellere Gefilde betreten, welche jedoch durchaus auch eine kleine Prise Punk abbekommen haben. Dazu gesellt sich bei „Guadalajara“ ein wenig düster angehauchter Rock’n’Roll, bevor „The Disconnect“ cool groovt und „The Ex of All You See“ als raubeiniger Rocker ums Eck kommt. Mit viel Tempo gefällt das markige „Intervention“, um auf der Zielgerade mit dem Titeltrack „Mot Messed Up“ endgültig eine große Party ins Rollen zu bringen.

Als Gäste konnten für den Silberling übrigens Tommy Stinson (THE PEPLACEMENTS, GUNS’N’ROSES) oder auch Jon Rauhouse (NEKO CASE) gewonnen werden. Dass die Truppe im Studio ordentlich Spaß hatte, ist dabei nicht zu überhören und nach zwei Jahrzehnten zeigen die OLD 97’S definitiv keinerlei Abnutzungserscheinungen, weshalb „Most Messed Up“ bedenkenlos zu empfehlen ist.

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