Band Filter

OLD MAN’S CHILD - Slaves of the World

VN:F [1.9.22_1171]
Artist OLD MAN’S CHILD
Title Slaves of the World
Homepage OLD MAN’S CHILD
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Satte 4 Jahre hat es gedauert, bis Galder sich ein neues Werk aus den bleichen Rippen geleiert hat. Klar, DIMMU BORGIR hat nun mal Vorrang. Trotz dieser Auslastung gibt er seine eigene Band aber nach wie vor nicht auf. Und so lange da qualitativ hochwertige Alben bei rauskommen, macht das auch Sinn. Eigentlich.

Technischer Death/ BlackMetal schallt einem auch sofort wieder mit dem Titeltrack entgegen und klingt ebenso wie das folgende geile „Saviours of Doom“ verdammt nach seinem Haupt-Brötchengeber. Die Einflüsse lassen sich ja seit Jahren schon nicht verleugnen. Da machen auch die anderen 7 Songs keine Ausnahme. Klar geht’s hier noch technischer und thrashiger und weniger bombastisch aufgeblasen zur Sache, wie bei DIMMU BORGIR. Aber wer bei den Keys und dem Geknüppel von „Unholy Foreign Crusade“ nicht an seine geschminkten Kollegen denkt, der hat’s an den Ohren. Geiler Track, aber irgendwie hat man manchmal das Gefühl, dass er mit OLD MAN’S CHILD die Sachen verbrät, die bei DB keine Verwendung finden. Das ist immer noch hochwertig und geil in Szene gesetzt, aber eben doch ein wenig wie B-Seiten-Verwurstung, da kann ich mir nach wie vor nicht helfen. Man höre „Path of Destruction“, welches auch auf der letzten Borgir hätte stehen können. Und dort zu den besseren Songs gezählt hätte! So toll die erste Hälfte des Albums auch ist, so unspektakulär ist die Zweite. Die letzten 4 Songs rauschen irgendwie an einem vorbei, ohne groß Eindruck zu hinterlassen. Immer noch gut, aber nicht prägnant. Interessant wäre höchstens noch der Bonustrack des limitierten Digi-Packs (5-fach aufklappbar!), eine Neuaufnahme des Bandfrühklassikers „Born of the Flickering“, den es aber schon beim letzten Album als Japan-Bonus gab. Also auch hier Zweitverwertung.

Da die Band ja schon lange nur noch aus Galder besteht (unterstützt von diversen hochkarätigen Mitmusikern), kann man hier quasi von Rentenaufbesserung sprechen. Gute Scheibe insgesamt, den Rest müsst ihr wie immer selbst entscheiden – ist eure Kohle.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

OLD MAN’S CHILD - Weitere Rezensionen

Mehr zu OLD MAN’S CHILD