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ONE BULLET LEFT - Armageddon Sunrise

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Artist ONE BULLET LEFT
Title Armageddon Sunrise
Homepage ONE BULLET LEFT
Label DHM
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Diese 5 Oberhausener Jungs taten sich 2005 zusammen, 2006 erschien die erste EP und dennoch dauerte es bis 2010, ehe man das Debütalbum an den Start bringen konnte! Das klingt allerdings nun dementsprechend ausgereift! Moderner Metal der Marke SOILWORK/ SONIC SYNDICATE/ CALIBAN/ HEAVEN SHALL BURN und wie sie alle heißen, schallt aus den Boxen.

Das macht gleich mit dem Opener „Invisible Fleshwounds“ ordentlich Spaß und hat Dampf, die Produktion kann was und Schreihals Mario Grasso gehört zu den Besseren im Genre. Die latente Thrash Metal-Schlagseite kommt in knüppeligen Granaten wie „Whatever May Come“ besonders schwer zum Tragen, CATARACT seien hier noch genannt. Ein großes Augenmerk legt man auf eingängige Melodien, besonders die Gitarristen glänzen hier ein ums andere Mal mit ausgefeilter Wertarbeit. Klar, gehört hat man das nun alles schon unzählige Male. Dennoch kann man dieses Debüt zu den Besseren im oberen Genre-Drittel zählen, denn die 5 schreiben einfach, griffige Songs mit Melodie und Aggression und versuchen auch immer wieder Abwechslung reinzubringen. Das langsamere „Alpha Dogs“ mag als schickes Beispiel gelten. Dafür gibt’s dann gleich mit dem geblasteten „This Prayer“ fies einen in die Kauleiste, worüber man aber das melodische Element nicht gänzlich vergisst. Vollkommen hittig brettet die Groove-Moshpit-Bombe „Into the Dark“ ins Gebälk, sollte in etlichen Dissen zum Einsatz kommen das Teil! Bei „Feast for the Carnivore“ hat man sich im Breakpart mal ein wenig bei FEAR FACTORY inspiriert, ansonsten düst der Track mächtig schnell aus den Speakern. Nach dem schönen Melodie-Instrumental „Chapter III Mortal Divinity“ knüppelt die Bande mittels des Thrashers „Not Our World“ sämtlichen Restschmalz aus den Ohren! Die Jungs sind schon extrem fit an ihren Instrumenten. Da ist es auch kein Wunder, das sie das hohe Niveau über die gesamte 52-Minutendistanz halten können und mit dem abschließenden Titeltrack nicht nur den Längsten (fast 7 Minuten), sondern auch den Geilsten der 12 Songs präsentieren! Eine melodische Midtempogranate der SOILWORK-Liga.

Ein überraschend starkes und überzeugendes Debutwerk, welches im Genre einigen Staub aufwirbeln sollte! Unbedingt ONE BULLET LEFT merken und Scheibe zulegen!

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