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ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET - 21st Century Killing Machine

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Artist ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET
Title 21st Century Killing Machine
Homepage ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET
Label NUCLEAR BLAST
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Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach dem Ende der genialen Death `n` Roller THE CROWN das erste Nachfolge-Projekt an den Start kommen würde. Den Anfang macht da Frontsau Johan Lindstrand, der gleich im Sommer 2004 schon die ersten Songs parat hatte und nur noch die passenden Mitstreiter brauchte. Die fand man neben Basser Valle (IMPIOUS) noch in einer Reihe bislang unbeschriebener Blätter im skandinavischen Musiker-Wald.

Doch wie sollte es anders sein, diese Jungs haben es mehr als drauf. Gleich von Beginn an tritt diese Scheibe so richtig Arsch, aber so was von… Schon der Opener, gleichzeitig auch Titelstück, lässt keine Zweifel zurück. Auf dieser Scheibe regieren die „dicke-Hose-Riffs“. Zwar sagen die Namen Mikael Lagerblad und Pekka Kiviaho sicher keiner Sau was, doch das dürfte sich nun verdammt schnell ändern. Denn seien es Uptempo-Knaller wie „Devil on the Red Carpet“ oder Düster-Groover „Hell is for Heroes“… diese Jungs lassen die Riffs nur so fliegen, und vor allem Lead-Axtmann Mikael haut ein geniales „Kirk Hammet Gedenk-Solo“ nach dem anderen raus. Da kratzt wer mächtig am Thron der Gebrüder Amott (ARCH ENEMY). Aber auch der mit ebenso bislang unbekannte Schlagwerker Marek Dobrowolski (evtl. verwandt mit dem Mittelfeld-As von Fortuna Düsseldorf aus den 90ern???) steht der Top-Leistung seiner Kollegen in nichts nach. Seien es Doublesbass-Infernos („So grim, so true, so real“), komplexe Passagen („Hell is for Heroes“) oder einfach nur treibendes Groove-Drumming. Dieser Junge lässt die Stöcke nur so fliegen, dass es eine wahre Freude ist. Und das Shouter Johan stimmlich wie auch auf der Bühne einer der coolsten Frontschweine Schwedens ist, dürfte schon seit THE CROWN wohl jedem Metaller bekannt sein.

Ein gekonnter Mix aus der brachialen Härte von THE HAUNTED, den düsteren Death-Walzen von ARCH ENEMY und dem Arschtritt-Groove von SPIRITUAL BEGGARS mit einem guten Ladung THE CROWN-Attitüde. Oder kurz gesagt: Hell Yeah!!

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