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ORDEN OGAN - To The End

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Artist ORDEN OGAN
Title To The End
Homepage ORDEN OGAN
Label AFM
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.5/10 (4 Bewertungen)

Immer wieder sind ORDEN OGAN nicht ohne Grund mit BLIND GUARDIAN verglichen, ja sogar als deren „einzig rechtmäßiger Nachfolger“ bezeichnet worden. Trotzdem ist die Band Vielen immer noch nicht geläufig, schade eigentlich. Denn die Deutschen sind mehr als nur eine billige Kopie und haben das Zeug, die nächste Generation des deutschen Power Metal anzuführen.

Um nicht immer wieder in dieselben Vergleiche zum großen Vorbild zu verfallen, hier mal ein paar Gründe, warum man der Truppe eine Chance geben sollte:
1. ORDEN OGAN haben echtes Ohrwurmpotenzial. Zwar haben sie das bereits auf den ersten beiden Alben mit Songs wie „To New Shores of Sadness“ oder „We Are Pirates“ bewiesen, doch auch auf dem aktuellen Werk reiht sich ein Ohrwurm den nächsten. Besonders sticht aber das peppige „Mystic Symphony“ hervor, das gleich zu Anfang mächtig Gas gibt und einen eingängigen Refrain besitzt.
2. Das Quintett driftet zu keiner Zeit in den Kitsch ab. Gitarrensolos, Keyboards und Chöre werden so wohldosiert eingesetzt, dass sie niemals in sinnloses Gedudel oder endlose Soli ausarten, das Gesamtpaket steht hier eindeutig im Vordergrund. Dadurch stechen zwar auch wenige Songs wirklich hervor, trotzdem werden mit Balladen wie „The Ice Kings“ oder schnellen Krachern wie „Till The Stars Cry Out“ Akzente gesetzt.
3. Frontmann Seeb bewegt sich gesangstechnisch im Gegensatz zu so manchen Power Metal-Urgesteinen (Kotipelto, Hansen, Kakko) in – salopp gesagt – erträglichen mittleren Tonhöhen, verzichtet gänzlich auf Vibrato und kommt beizeiten sogar recht rauchig rüber. Das verleiht ihm nicht nur eine angenehm mehrheitsfähige Stimme, die sämtlichen Fans der melodischeren Spielformen gefallen dürfte, sondern passt auch noch gut zu den eingestreuten Chören, die eher ergänzend denn kontrastierend daherkommen.

Fazit: ORDEN OGAN liefern ein tolles Album mit großem Mitsingcharakter ab, das vielleicht das einzige Manko hat, dass es sich insgesamt etwas zu sehr an den Vorgängern orientiert. Doch gerade wer die Band noch nicht kennt, wird an „To The End“ seine Freude haben.

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