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ORDEN OGAN - Vale

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Artist ORDEN OGAN
Title Vale
Homepage ORDEN OGAN
Label YONAH RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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7.4/10 (5 Bewertungen)

In letzter Zeit ist es ruhiger geworden um die hiesigen Metal „Veteranen“. Von Rockin’ Rolf (RUNNING WILD) über HELLOWEEN bis hin zu GAMMA RAY ist die Leuchtkraft etwas bis etwas mehr verblasst. Lediglich BLIND GUARDIAN halten im Moment noch die Flagge des deutschen Melodic Metal hoch. Darum wird es Zeit, mal wieder Wind in die Szene zu bringen. Auch wenn ORDEN OGAN sich seit 2004 ziemlich bedeckt hielten, haben sie sich eine gute Zeit für die Veröffentlichung ihres neuen Werkes gesucht.

Doch ein „gutes Timing“ sorgt nicht immer für eine gute CD – oder doch? In diesem Fall kann man getrost davon ausgehen, dass sowohl Timing als auch das Material passend sind. ORDEN OGAN eröffnen das Jahr mit einem Stomgitarren-Werk, das durchweg zu überzeugen weiß. OK, über Texte in diesem Genre brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Eigentlich sind es ja immer Kampfhymnen oder Fantasy-Themen. Aber darum soll es hier nicht gehen. Was das aus den Boxen strömt, ist eine in jeder Hinsicht Spaß machende Scheibe mit abwechslungsreichen und flotten Songs. Dazu kommt eine überzeugende Darbietung im Gesang, die zumindest nicht klischeehaft in schmerzenden Höhen liegt, sondern angenehm sonor klingt. Schöne Balladen wie das klassisch angehauchte „Farewell“ ergänzen sich mit Krachern wie „Reality lost“ und sorgen so für Kurzweil. Dabei reißen das präzise Schlagzeug wie auch die fetten Gitarrenparts den Hörer unwiderbringlich mit. Dazu kommen stimmige (wenn auch typische) Synti-Parts sowie einige gute Klavierintermezzi. Und was musikalisch schon sehr ordentlich erscheint, kommt auch im gefälligen klanglichen Gewand daher und kracht dementsprechend präzise aus den Boxen. Nur sei mir an dieser Stelle ein Kritikpunkt vergönnt. Hidden Tracks sind gut und schön – aber was bitte sollte der nicht auf dem Cover erwähnte letzte Song „Who’s the green man“ (??) auf der CD. Ein Song, der wohl eher zu Kid Rock als in den Melodic Metal passt. Spaß muss sein – aber hier vermisse ich die Pointe.

So bleibt mir abschließend nur zu sagen, dass „Vale“ ein mehr als überzeugendes Album ist. Es bietet das, was man erwartet. Solide Kost, die den Hörer mitreißt und immer wieder zum musikalischen Rendezvous einlädt – nur bitte ohne den letzten Titel.

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