Band Filter

OTEP - Atavist

VN:F [1.9.22_1171]
Artist OTEP
Title Atavist
Homepage OTEP
Label VICTORY RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
3.0/10 (1 Bewertungen)

Auf dem fünften Werk hauen die Amis um die schick-krasse Frontfrau Otep Shamaya mächtiger ins Mett denn je. Runtergestimmt und manchmal schon thrashig donnern die Wutattacken zumeist aus den Boxen, sperrig bleibt die Chose dennoch häufig.

Nach dem Aggro-Opener „Atom to Adam“ folgt mit dem teils clean gesungenen „Drunk on the Blood of Saints“ ein kleiner Discofeger, der im Refrain derbe auf die Kacke haut und Oteps Schreikünste zur Schau stellt. Bei „Remember to Forget“ sirren einem glatt Black Metal-Riffs entgegen, mit dem Gekreische und dem Gepumpe zusammen ergibt das einen leichten DEVIL DRIVER-Hang, dem modern Aggro-Metaller gut verfallen werden. Nicht umsonst hat man schon über eine halbe Millionen Tonträger vertickt in den USA. Mit dem Wechselspiel zwischen Mosh-Pit, Nerv-Faktor und Melodie trifft man ganz gut den Zahn der Zeit. Allerdings schleichen sich auch immer wieder überflüssige Langweiler und Füllersongs ein. Das Besondere ist ganz klar der variable, entrückte Gesang der Frontdame. Man höre sich nur mal das düster-balladesk gesungene Akustikteil „We Dream like Lions“…großartig! Dieses permanente Wechselspiel ist dann auch auf „Atavist“ mal wieder das Salz in der Suppe, was zwar nicht alles schmackhaft macht, aber dennoch einige fette modern-Metal-Momente abwirft (u.a.“Fists Fall“).

Die Produktion knallt gut, von den 51 Minuten Spielzeit hätten aber auch locker 36 gereicht (wenn man den ganzen Dudelsphärenkram mal rausnimmt)! Die Klientel sollte hier mal reinhören!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu OTEP