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OVERKILL - Immortalis

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Artist OVERKILL
Title Immortalis
Homepage OVERKILL
Label BODOG MUSIC/ EDEL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Über die seit über 25 Jahren thrashenden OVERKILL muss man nix mehr groß parlieren. Die MUSS jeder Metaller kennen! Und New Jerseys Finest geben auch auf Studio-Album Nummer 15 immer noch Vollgas, als gäbe es kein Gestern! Merkwürdig mag einem zwar im ersten Moment die Label-Wahl vorkommen, wenn man aber peilt, dass Jonny und Marsha Zazula (ehemals Megaforce Records und „Zieheltern“ der Band) das US-Büro des Berliner Labels leiten, wird einiges klar. Trotzdem seltsam, ein solches Metal-Urgestein auf einem „reinen“ Alternative Rock-Label zu sehen!

Mit der mordsmäßigen Abrissbirne „Devils in the Mist“ wird mal gleich allen entgegen geblasen, dass sich hier nix, aber auch gar nix verändert hat… recht so! Eine Thrash-Granate edelster Sorte, an der sich sämtliche New-Schooler mal die Ohren ausglotzen können. Mit der Midtempowalze „What it Takes“ groovt man gehörig vom Teller und erinnert nicht zum letzten Mal an die eigene Vergangenheit („Necroshine“). Das in Wacken schon vorgestellte „Skull and Bones“ thrasht auch auf Konserve volles Mett und die doomigen Zwischenparts fräsen Erinnerungen an „Years of Decay“ wach. Sehr cool auch die derben Vocals von Bassist DD Verni zwischendurch, welche Blitz’ nach wie vor einmaliges Organ ergänzen. „Shadow of a Doubt“ erinnert dann im Chorus ebenfalls fatal an „Necroshine“, da hat man ein wenig bei sich selber abgeschaut. Mit dem sehr groovigen „Hellish Pride“ zeigt man, dass auf dieser Scheibe nicht nur Speed regiert und Blitz sich mal wieder an melodischeren Vocals gar versucht. Fetter Fußwipper, der allerdings zu unspektakulär bleibt. „Walk through Fire“ verneigt sich unüberhörbar vor mighty AC/DC! Was der Band auch Fans außerhalb des reinen Thrash-Genres erschließen sollte. Ein cooles typisches Bass-Solo (welches frappierend an das Steve Harris-Solo in der Mitte von „Rime of the Ancient Mariner“ erinnert!) von DD leitet das ebenfalls recht slow groovende „Head On“ ein. Gerade, wo man denkt „wo bleibt denn das Gekloppe?“, wird’s bei „Chalie get your Gun“ wenigst etwas fixer, bevor mit „Hell Is“ schwer BLACK SABBATH gehuldigt wird. Das Highlight kommt zum Schluss der Scheibe mit „Overkill V… The Brand“, dessen Eingangsriff wiederum an „The Razor´s Edge“ von AC/DC erinnert. Das schlägt nach typisch-schrägem Beginn aber in einen klassischen OVERKILL-Speedbanger um, der perfekt das „Overkill“-Thema fortsetzt! Die Herren sollten mal alle 5 Teile Live am Stück darbieten!

Blitz schreit also weiterhin wie ein junger Gott, DDs Bass gehört zu den Prägnantesten im Thrash-Zirkus, Neu-Drummer Ron Lipinski muss nicht allzu schnell spielen und die Gitarristen Derek Tailor und Dave Linsk zocken neben den erwähnten Riffs auch etliche geile Soli. Also alles wie gehabt. So kann es noch 25 Jahre weitergehen! THRASH!

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