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OVO - Miastenia

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Artist OVO
Title Miastenia
Homepage OVO
Label LOAD RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Das leidliche Thema Mann und Frau bewegt uns auch bei OVOs mittlerweile fünfter CD „Miastenia“. Das italienische Duo – im Noiserock beheimatet – liegt sich musikalisch mehr in den Haaren als Heather Mills und Paul McCartney, obwohl’s nicht mal um Millionen geht. Dabei sieht Frontfrau Stefania Pedretti auf dem gezeichneten Cover noch wie die brave Hausfrau aus. Damit ist es aber schnell vorbei, die gute scheint vom KKK-Clan abzustammen. Krähen, Krächzen, Kreischen – damit lässt sich ihr gewöhnungsbedürftiger „Gesangs“-Stil wohl am ehesten beschreiben.

So wird bereits der krachend rumpelnde Einstieg von „Anime Morte“ zum Belastungstest für Gehör und Nerven – zu experimentell gipfelt das Ganze in „Coco“ einem nach Free-Jazz klingenden Klangsammelsurium von Violine und Cimballo usw., bei welchem sich Ms. Pedretti anhört wie Bette Midler vor dem Alkoholentzug. Was laut Plattenfirma ein Projekt geboren aus Musik und Leben ist, wird zum apokalyptischen Horrortrip für Hörer und Instrumente, welches nur mit einer ordentlichen Portion Überwindung die acht Tracks meistern mag.

Schon bei „Mammut“ kommt einem die Galle hoch, wenig später sorgt ein „Voodoo“-Trip für zumindest musikalische Erholung. Was mir auch vollends offenbart, warum mir der Zugang zu diesem Album fehlt, es mag ja ganz interessant sein, was da gewimmert wird, nur leider bin ich auch des Italienischen nicht mächtig. Die disharmonische Trommel- und Kreischorgie von OVO mag daher als experimentelle Kunst durchgehen, für mich ist sie aber nichts weiter als das Musik gewordene Logo ihres Labels Load Records…

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