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OZZY OSBOURNE - Scream

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Artist OZZY OSBOURNE
Title Scream
Homepage OZZY OSBOURNE
Label SONY MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Der Prince of Darkness erlebt seinen unzähligsten Frühling und liefert mit dem angeblich ersten „nüchternen“ Album seiner Karriere wieder ein extrem starkes Werk ab. Zudem ein recht modern und extrem fett tönendes, bei dem Ozzy regelrecht frisch und bisweilen gar aggressiv singt!

Schon der groovende Opener „Let it Die“ pumpt alles vom Teller, das extrem fette Geklampfe von Gus G. lässt einen gewissen Zakk Wylde glatt vergessen! Gus soliert zudem klassisch metallischer, was er reichlich unter Beweis stellt. Das aggressiv treibende „Let Me Hear You Scream“ dürfte OZZY auch die junge Kundschaft in Scharen zutreiben, wenn diese nicht eh schon in Horden dem Heavy Metal-Urvater verfallen sind. Dieser amtliche Hit-Stampfer dürfte aus kommenden Live-Sets nicht wegzudenken sein! Und so angepisst hat Mr. Osbourne wohl noch nie geklungen. Der unheimlich tief bratende Doom-Groover „Soul Sucker“ zeigt schon im dritten Song den unglaublichen Facettenreichtum des Meisters an, obwohl ihm mit Co-Komponist Kevin Churko erneut ein eher modern ausgerichteter Musiker unter die Schreiberarme gegriffen hat. Das mündet aber in zahllosen Knaller-Songs, die man in dieser Härte und Frische dem 61-jährigen nicht mehr zugetraut hätte. Zumal der Vorgänger „Black Rain“ längst nicht diese Klasse aufwies. Ab der Mitte nimmt „Soul Sucker“ richtig speedige Fahrt auf und klingt wie ein modern produzierter BLACK SABBATH-Altsong. Ganz großes Tennis!

Nach dieser absolut plättenden Eröffnung wird es mit „Life won’t Wait“ Zeit für die typisch schicke Ozzy-Ballade, die aber im Refrain auch mit derben Klampfen aufwartet und meilenweit von „Dreamer“-Schmalz entfernt ist. Alle Nachwuchsmöchtegerns bekommen mit dem ruhig beginnenden (Hammergeiles Intro!) „Diggin’ Me Down“ dermaßen einen vor den Latz geknallt, dass sie nur ehrfürchtig auf die Knie sinken dürfen! What the fuck is Nu Metal??? Ozzy verbindet Tradition und Moderne zu einer perfekten Kombination, die von vorne bis hinten Feuer unterm Arsch macht und nebenbei die ohrwurmigsten Hits seit „No More Tears“ liefert! Da kommste aussem Staunen nich mehr raus und mit Gus G. hat sich Ozzy in guter alter Tradition erneut einen absolut herausragenden Über-Klampfer ins Boot geholt, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Das düstere „Crucify“ wartet neben Tonnen Atmosphäre mit einem sägenden Riff auf, das schwere „Fearless“ ist bis in den Keller runtergestimmt und es ist erstaunlich, wie kraftvoll Herr O. noch brüllen kann. „Time“ erinnert zu Beginn stark an APOCALYPTICA, ist aber dennoch der erste Track, der einen nicht sofort vom Sessel pustet. Hier wird mal nicht fett geklampft, sondern klassisch metallisch intoniert. Im Refrain kommt der Song gut aus den Puschen, Ozzy singt famos, aber so richtig zündet’s nicht. Das wild riffende „I want it More“ kommt schon wieder besser und packender, der letzte Track „Latimer’s Mercy“ ist sehr progressiv und leicht psychedelisch angehaucht und wieder extrem fett. Mit „I Love You All“ präsentiert uns der Ozman ein kurzes Akustik-Outro, in dem er einfach mal seinen treuen Supportern dankt (´We all must Stand together now, or One by One We Fall, for all these Years You´ve Stood by Me, God Bless, I Love You All´)! Das hat mächtig Stil und rundet das Gesamtkunstwerk passend ab.

„Scream“ beweist: OZZY ist doch Gott (musikalisch)! Jung, Alt, Rentner, für alle gilt: KAUFEN!!!

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