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PAIN - Dancing with the Dead

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Artist PAIN
Title Dancing with the Dead
Homepage PAIN
Label STOCKHOLM RECORDS/ UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Hallo? Ich dachte, das wäre das neue PAIN-Album? Den Gitarren beim Opener „Don’t Count in me“ nach zu urteilen könnte das aber fast ein neuer HYPOCRISY-Song sein. Ah doch, da setzt der typische Gesang ein und schon kommen auch die Electro-Einflüsse. Doch damit gibt Mr. „Tausendsassa“ Tägtgren auch gleich die Schlagrichtung für das neue Album vor. Mehr Gitarren, mehr Grooves, mehr Metal.

So könnten das schon erwähnte Eröffnungsstück oder auch „A good Way to die“ locker von HYPOCRISYs „Catch22“ stammen. Doch trotz aller vermehrten Metal-Einflüsse kommen die potenziellen Charthits nicht zu kurz. So reihen sich das hymnische „Same old Song“ und der Ohrwurm „Nothing“ problemlos in die Riege der Clubhits „End of the Line“, „Shut your Mouth“, „Just hate me“ oder dem BEATLES Cover „Eleanor Rigby“ ein, während der Kracher „Bye/ Die“ und das ohrwurmige „Tear it up“ vor allem Live richtig abgehen dürften. Generell spürt man wieder einmal, wie persönlich diese Songs geworden sind. Nicht nur, dass Peter seinen Feinden entgegentritt (eben „Bye/ie“), mit dem Musik-Business abrechnet („Same old Song“) und generell versucht einem die Augen über die Welt zu öffnen („My Misery“), sondern ihn beschäftigt in starker Weise auch das Thema „Tod“. Denn alleine der Titeltrack oder auch „Not afraid to die“ zeigen, wie sehr der Workaholic von dem bekannten „Zwischenfall“ (Peter war nach einem Zusammenbruch für 2 Minuten klinisch tot) beeinflusst wurde.

So wird „Dancing with the Dead“ neben HYPOCRISYs „Catch22“ wohl zum persönlichsten Werk des Herrn Tägtgren. Übrigens hat der Schwede nicht nur ein weiteres geniales Album abgeliefert, sondern dieses auch wieder mal komplett alleine in seinem Abyss-Studio geschrieben, eingespielt, produziert und gemischt. Wenn der Mann noch die Zeit hätte, würde er es sicherlich auch noch eigenhändig in die Ladenregale einsortieren. Was kann man zusammenfassend noch sagen? Dieses Album ist ein modernes Metal-Album, wie es besser eigentlich kaum sein kann. Aber wen wundert’s, wenn Mr. Tägtgren dahinter steckt?

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