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PAIN - Psalms of Extinction

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Artist PAIN
Title Psalms of Extinction
Homepage PAIN
Label ROADRUNNER
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Der Meister der Augenringe scheint einfach nicht anders zu können. Kaum ist die Album/ Tour-Phase von seiner legendären Death Metal-Band HYPOCRISY vollendet, steht schon das neue Album seiner zweiten Band PAIN in den Startlöchern und schon einige Zeit vor Release stellte Peter Tägtgren die neuen Industrial/ Rock-Songs live vor.

Auch wenn sich der Schwede für sein neues Album mit Alexi Laiho (CHILDREN OF BODOM), Mikkey Dee (MOTÖRHEAD) und IN FLAMES-Basser Peter Iwers einige namenhafte Gäste ins Studio geholt hat, gibt es auf „Psalms of Extinction“ musikalisch keine große Überraschungen. So hat Tägtgren nach vielen Experimenten nun wohl endlich DEN PAIN-Sound gefunden, denn schon bei der ersten Auskopplung „Zombie Slam“ ist unverkennbar, wer hier am Werk ist. So pusht dieser düstere Stampfer schön mächtig nach vorne. Fette Riffs unterlegt mit Synth-Sounds begleiten den düsteren Gesang während der Strophen und der Ohrwurm-Refrain dürfte in Charts (zumindest den schwedischen) und Gothic-Clubs mächtig für Furore sorgen. Weitere Hit-Aspiranten sind mit dem sehr melodischen Orhwurm „Nailed to the Ground“ (inkl. cooler Gitarren-Leads) und der schon Live erprobten Mitsing-Hymne „Walking on Glass“ auszumachen. Doch neben den obligatorischen Schnell-Ladern und potenziellen Live-Moshern der Marke „Computer God“ und „Bitch“ hat Tägtgren aber natürlich auch wieder epische und tiefgehende Meisterstücke komponiert. Allen voran ist da „Just think again“ zu nennen, welches sich schleppend durch die 6 Minuten bewegt und durch atmosphärische Synths und diverse Sprach-Samples aus Nachrichten-Sendungen zum Nachdenken anregt. Beeindruckend hier vor allem die gesangliche Leistung, welche im cleanen Bereich ja nicht immer Tägtgrens Stärke war. Nachdem sich „Eleanor Rigby“ (THE BEATLES) als echter Hit entpuppte, hat sich der Workaholic dieses Mal „Play Dead“ von BJÖRK vorgenommen. Und ohne Frage dürfte auch dieser Song einschlagen wie eine Bombe. Satte Riffs, dominierende Synth-Melodien und Peter im genialen Duett mit einer weiblichen Stimme macht diese Cover-Version zu ganz großem Kino.

„Psalms of Extinction“ fügt sich nahtlos in die Reihe toller Alben von PAIN ein, ohne dabei ein besondere Entwicklung zu präsentieren, stattdessen wurde der gefundene Stil verfeinert und in weitere gute Songs umgesetzt. Dabei dürfte vor allem „Play Dead“ (sofern als Single veröffentlicht) für viele neue Fans sorgen.

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