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PANIC AT THE DISCO - Too weird to live, to rare to die

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Artist PANIC AT THE DISCO
Title Too weird to live, to rare to die
Homepage PANIC AT THE DISCO
Label ATLANTIC/ WARNER
Leserbewertung
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6.0/10 (1 Bewertungen)

Aus dem Dunstkreis von Bands wie FALL OUT BOY oder THE KILLERS erhoben sich PANIC! AT THE DISCO mit „Write sins not tragedies“. Wie so oft im Musikbusiness folgte auf den Charterfolg aber erstmal wenig und die Besetzung änderte sich gravierend. Hat alles nicht “verhindern” können, daß der mittlerweile vierte Longplayer der Combo, die das Ausrufezeichen im Bandnamen wieder gesetzt hat, nun in die Läden kommt.

„Too weird to live, too rare to die“ schleppt aber immer noch die Altlasten aus Alternative-Mainstreamrock und Pop Punk mit sich herum. Brendon Urie singt und tönt gegen einen Wulst aus Rock, Electrobeats und Bombast an – was dafür sorgt, dass das komplette Album wie aus EINEM Geistesblitz klingt. Ein Geistesblitz, der nicht sonderlich kreativ war, der Einstand „This is Gospel“ ist noch das beste Stück im, ohnehin nur zehn Tracks kurzen Machwerk. Im weiteren Verlauf traut man sich nicht allzuviel Neues zu, man ist gefangen im steten Refrainfeuerwerk. Ob garniert mit hyperventilierenden Synthesizern wie bei „Vegas Lights“ oder einem düsteren 80er Jahre Electrofetzen, um das „Girl that you love“ zu bezirzen, PANIC! AT THE DISCO sind wieder zur “Coverband” verkommen, die sie ohnehin mal waren. Coverten sie früher BLINK-182, zitiert man sich heute selbst. Stillstand nennt man sowas. Das schlimme daran ist lediglich, dass auch andere Bands wie FALL OUT BOY demselben Schicksal anheim fallen.

Wer gerne seiner Jugend hinterherhechelt, die er vor ca. sieben Jahren in den Clubs der Republik verloren hat, der wird auch mit PANIC! AT THE DISCOs neuer Scheibe viel Freude haben. Anderen bleibt lediglich ein müdes Lächeln, wohlwissend dass man diesen Musiktrend hinter sich gelassen hat…

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