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PARADISE LOST - In Requiem

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Artist PARADISE LOST
Title In Requiem
Homepage PARADISE LOST
Label CENTURY MEDIA
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Ein PARADISE LOST-Album legt man ein und schon am ersten Riff erkennt man, wer da spielt. Die Riffs eines Greg Mackintosh sind unter Millionen zu erkennen, besonders wenn sie endlich wieder in einem schön düsteren Gesamtsound aufgehen und von der unvergleichlichen Stimme eines Nick Holmes begleitet werden.

An dieser Einleitung kann man schon erahnen, dass PARADISE LOST nach dem selbstbetitelten Vorgänger einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Nämliche eine Balance zwischen den rohen, heavieren Anfangstagen und der etwas leichter zugänglichen Ohrwurm-Phase. Schon beim Opener „Never for the Damned“ geht einem PL-Fan der ersten Stunde das Herz rauf. Gregs Melodien erzeugen permantes Schaudern, Nicks Stimme dringt unwiderstehlich in die Hirnwindungen und mit der Kombination aus düster-epischen Passagen und harten Riffs beschwört man die großartige Atmosphäre der Frühwerke herbei. Die kombiniert mit den schon erwähnten Ohrwurm-Potenzial ergibt dann die erste Single, einen schönen straighten Mosher mit fetten Riffs, atmosphärischen Synths und einen Nick Holmes, der wieder einmal mit energischem Gesang als auch beim melodischen Refrain mehr als brilliert. Live und auch im Club ein garantierter Knaller! Einen weiteren bietet man mit der schleppenden Düster-Walze „Praise Lamented Shade“. Wieder grandiose Gitarren-Arbeit und eine tief-dramatische Atmosphäre, welche einfach nur eine Band kreieren kann. Bei „Reqiuem“ überraschen die Briten dann vollends mit einem beinahe Back-to-Roots-Track. Lange schon hat man nicht mehr die Zusammenkunft von harten kantigen Riffs, den tollen Leads und einem fast growlenden Nick Holmes zu hören bekommen. Den Kreis durch die verschiedenen Phasen schliesst letztendlich „Unreachable“. Ein einfacher Groover mit „One Second“-Anleihen, gespickt mit weiteren tollen Melodien und Ohrwurm-Vocals, den man einfach nicht mehr aus dem Schädel bekommt.

So könnte man einfach jeden Song analysieren und man würde immer Verbindungen zu „Gothic“, „Icon“, „Draconian Times“ oder „One Second“ finden. Wurde dies schon mit „Paradise Lost“ angesteuert, wird mit „In Requiem“ nun endgültig DER PARADISE LOST-Stil perfektioniert, welcher sowohl weitere alte Fans zurückholen, neue gewinnen und die gebliebenen in ihrer Treue bestätigen wird.

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