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PARADISE LOST - Symbol of Life

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Artist PARADISE LOST
Title Symbol of Life
Homepage PARADISE LOST
Label GUN/ BMG
Leserbewertung
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7.6/10 (10 Bewertungen)

So, das ist es also, das erste Album der Paradiesvögel auf dem Bertelsmann-Rocklabel, welches auch die DONOTS oder die GUANO APES beheimatet. Etwas orientierungslos mutet es an, das Endprodukt, nicht mehr der metallene Act der Anfangstage, aber auch die DEPECHE MODE-Attitüden sind verschwunden. Insgesamt klingen die Gitarren deutlich kraftvoller, metallischer als auf den letzten beiden Alben.

Der Gesang aber ist und bleibt ein Schwachpunkt, Nick Holmes klingt sehr flach und ausdrucklos, jeder der schon mal seine Anstrengungen bei Live-Gigs gesehen hat, wird mir da zustimmen. Ansonsten haben wir hier viel routinierte Mittelklasse, nette tausendmal gehörte Refrains, die schnell ins Ohr gehen und nicht lange da bleiben. Nehmen wir mal den angeblichen „Smash-Hit“ (Aufkleber) „Erased“. Dieser unterscheidet sich nur durch das weibliche Chorusbacking vom Rest, und als ob sich die Musiker noch nicht sicher genug gewesen wären, werden noch völlig überflüssige Keys oben drauf gesetzt.

Das hat Tiamat schon nicht genützt, die aber insgesamt wesentlich inspirierter gearbeitet haben in den letzten Jahren. Ok, bei „Perfect Mask“ erklingen schon fast die harten Gitarren der Anfangstage und siehe da, der Song zählt gleich zum stärksten, weil er die Gefühle besser transportiert. Auf der limitierten Digi-Version befinden sich noch 2 Coverversionen: „Xavier“ von DEAD CAN DANCE und BRONSKI BEATs „Smalltown Boys“. Und beides hört sich deutlich besser an als das eigene Material, was soliden Durchschnitt birgt, aber nach so vielen Jahren im Geschäft eigentlich zu wenig ist.

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