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PARRALOX - Supermagic

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Artist PARRALOX
Title Supermagic
Homepage PARRALOX
Label CONZOOM RECORDS
Leserbewertung
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5.5/10 (2 Bewertungen)

Das Projekt PARRALOX bringt nun eine erste Single/ EP namens „Supermagic“ auf den Markt, bevor im November auch das zugehörige Album “Metropolis“ erscheinen wird, und mir liegt in diesem Fall die „Download“ Variante vor, bei der physischen sind noch ein paar Unterschiede inklusive eines Remixes von ASSEMBLAGE 23 festzuhalten, was einen schon schwanken lässt, ob man nicht doch lieber zur „materiellen“ Form greifen soll.

Die Band aus Melbourne will nun wohl den großen Durchbruch schaffen, immerhin gibt es auch gleich ein sehr professioneller Musikvideo zur Single, wobei fürs Video die poppige, massentaugliche „Radio-Version“ bzw. der „O-Phase Single Mix“ genommen wurde, denn wenn man sich den „Original Edit“ anhört, dann schmatzt und fiepst es schön analog vor sich hin, dass man meinen könnte, CLIENT hätten zu Ihrer alten Stärke zurückgefunden. Trotz allem hört man auch im „Original“ einige Parallelen zur Radioversion, wo man meinen könnte, einer diskoorientierten KYLIE (MINOGUE) zu lauschen, jedoch besitzt „Supermagic“ mehr Potenzial als die meisten Songs der „anderen“ Australierin. Der Pop orientiert sich auch stärker an die Mitte der 80er, wo es schon so ein paar zuckersüße Tracks gab, der Disko-Flair hingegen wurde den 70ern entliehen. Ein guter Titel, die Maxi kann einem aber auch recht schnell auf den Senkel gehen, denn die meisten Mixe ähneln sich schon stark, dass sich der „Extended Mix“ kaum unterscheidet, kann man sich leicht denken, aber auch der „Breakdown Remix“ sowie der „Silca Gel Remix“ bleiben viel zu nahe am Original kleben, bzw. der „Original Edit“ ist eigentlich die einzige Bearbeitung mit anderen Facetten…verkehrte Welt. Sehr viel interessanter finde ich die anderen Stücke „Time“, „Failure“ und „Homecoming“, die einem dann langsam ein Gespür für das PARRALOXe Schaffen vermitteln, und die sind mal richtig klasse, besonders Letztgenannter, der in punkto Frechheit und Abwechslung glatt an ROBYN rankommen kann und einer der besten Fusionen von Neuzeit und 80ern darstellt. „Failure“ haut den Rezensenten dann richtig aus den Socken, weil das Ganze wie ein DEPECHE MODE Song der Anfangstage klingt, was für eine Hammer das Ding, besonders weil die Sounds nicht so erzwungen wirken, könnte natürlich sehr gut daran liegen, dass es sich hierum den „Reproduction Edit“ handelt, aber die Qualität lässt einen insgesamt schwer auf das Album hoffen.

Inwieweit die Single bzw. die Songs Einzug in die schwarzen Diskos findet, kann ich noch nicht richtig einschätzen, aber ich würde es den Menschen Down Under doch sehr wünschen.

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