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PASCAL FINKENAUER - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist PASCAL FINKENAUER
Title s/t
Homepage PASCAL FINKENAUER
Label TROCADERO
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Wer einen Song von PASCAL FINKENAUER hört und sich fragt, woher ihm die Stimme bekannt vorkommt, dem sei der Hinweis auf FETTES BROT gegeben. Bei den Broten war der Wahlhamburger fünf Jahre Gitarrist und eben auch Gastsänger, etwa bei „An Tagen wie diesen“ oder „Ich lass Dich nicht los“. Gleichzeitig bastelte der 36-jährige mit der kräftigen, dunklen Stimme an seiner Solokarriere und veröffentlichte bisher vier Alben, auf denen er mit unterschiedlichen Stilen experimentierte. Die neue, selbstbetitelte Langrille ist der fünfte Solo-Silberling des groß gewachsenen und meist schwarz gekleideten Finkenauers, der für seine aktuelle Platte durch die Clubs und Bars der Hansestadt gezogen ist und seine nächtlichen Erlebnisse und Erfahrungen in zwölf Lieder verpackt hat.

Los geht’s mit „Verzerrt“ und zunächst zurückhaltenden Melodien, welche im Laufe des Vortrages an Intensität gewinnen. Gleiches gilt auch für das folgende „Im Licht“, während die erste Single „Den Bach runter“ trotz leichter Unterkühlung durchaus zum Tanzen einlädt. Ordentlich gerockt wird derweil bei „Maschine“, bevor „Wellen“ selbige in musikalischer Form sachte an des Hörers Ohren schlagen lässt. „Lautes Lachen“ baut zwischenzeitlich wieder mehr Druck auf, ehe „Müdigkeit“ und „Brennende Autos“ leise Töne anschlagen. Knackig schließt sich „Hinter zerrissenen Tüchern“ an, ehe „Taucherin“ das Hauptaugenmerk auf den akustischen Sechssaiter lenkt. Dank „Alles in Rage“ gibt Pascal noch einmal rotzig Gas, um dann mit „Offen“ rhythmusbetont auf die Zielgerade zu treten.

PASCAL FINKENAUER mag seine Wurzeln im Singer/Songwriting haben, würzt dies jedoch mit einer guten Portion Rock, jeder Menge Drive und auch ein gewisser dunkler Anstrich ist vielen Nummern nicht fremd. Herzblut und handwerklichen Können haben sich auf dieser Platte zu einem spannenden Abwechslungsreichtum vereint, der auch nach mehrfachem Hören immer neue Facetten entdecken lässt.

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