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PASSENGER (UK) - Whispers

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Artist PASSENGER (UK)
Title Whispers
Homepage PASSENGER (UK)
Label EMBASSY OF MUSIC
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

“Let Her Go” war im vergangenen Jahr wohl einer der Songs, die am häufigsten im Radio gespielt wurden. Mike Rosenberg aka PASSENGER verschaffte der Track einen Nummer-Eins-Hit in 16 Ländern auf drei Kontinenten und auch das Album „All The Little Lights“ verkaufte sich millionenfach. Wenn man bedenkt, dass der Singer/ Songwriter aus Brighton/ UK vor gar nicht so langer Zeit noch auf der Straße gespielt hat, ist das schon mehr als erwähnenswert. Gerüchten zufolge soll er übrigens immer noch gern in Fußgängerzonen auftreten, dabei füllt der 30-jährige mit der markanten Stimme inzwischen Hallen mit einem Fassungsvermögen für mehrere Tausende in Sekundenschnelle. Was eine Ballade so alles anrichten kann…

Sie scheint Mr. Rosenberg zumindest nicht zu Kopf gestiegen zu sein, denn auch mit seiner fünften Platte „Whispers“ geht er den eingeschlagenen Weg ohne viel Tamtam weiter. Aus den Münzen, die er früher möglicherweise in einem Hut gesammelt hat, sind lediglich „Coins In A Fountain“ geworden – und damit sind wir auch schon beim verspielten Opener der Langrille, auf den mit „27“ eine gut gelaunte Aufforderung zum Tanze folgt. Die Vorab-Single „Heart’s On Fire“ nimmt sich da wieder deutlich zurück und gefällt mit dezenten Streichern im Hintergrund, bevor dank „Bullets“ ein Hauch Country in den PASSENGER-Sound einzieht. Offensichtlich haben es Mike die Streichinstrumente angetan, denn beim leisen „Golden Leaves“ treten selbige deutlich in den Mittelpunkt, doch schon mit „Thunder“ dürften auch fröhliche Bläser ihren Beitrag zu diesem rhythmusbetonten Liedchen leisten. So richtig in seinem Element ist der Brite jedoch, wenn er kleine, unaufgeregte Geschichten wie bei „Rolling Stone“ oder „Whispers“ erzählt. Wenn die Akustikgitarre als Instrumentierung reicht und der durchaus polarisierende Gesang den Rest besorgt. Wenn’s wie bei „Start A Fire“ etwas beschwingter zur Sache geht, steht ihm das aber auch ganz hervorragend. Als da wäre auch noch das wunderbare Rührstück „Riding To New York“ und zu guter Letzt „Scare Away The Dark“, bei dem die Bläsersektion abermals ihr Können beweisen darf.

PASSENGER bleibt sich auf „Whispers“ treu und erfindet sich dennoch neu, indem er seine Kompositionen üppiger gestaltet und den detaillierten Arrangements mehr Aufmerksamkeit schenkt. Hier und da eine Violine oder eine Trompete macht sich ebenfalls gut im Gehörgang.

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