Band Filter

PATHOLOGY - Awaken to the suffering

VN:F [1.9.22_1171]
Artist PATHOLOGY
Title Awaken to the suffering
Homepage PATHOLOGY
Label VICTORY RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

12 mal extrem gurgeligen Death Metal mit CANNIBAL CORPSE-Gitarrengefiepse zocken PATHOLOGY aus den US of A, und das schon zum fünften Mal in Albumlänge. Das Gerödel hört sich extrem nach Drumcomputer an, was das Ganze noch stumpfer und unspannender werden lässt.

Das unverständliche Gore-Gerülpse bringt´s auch nicht, lediglich die Klampfenfraktion kann bisweilen aufhorchen lassen mit feinen Licks und melodischen Einschüben. Ansonsten geht einem schon nach 2 Songs der im Vordergrund tackernde Schlagzeugunsound auf die Nüsse. Ein (zu Beginn) im Midtempo meuchelnder Track wie „Hostility Towards Conformity“ groovt mal ordentlich, wird aber auch wieder vom hektischen und immer gleichen Geballer zersemmelt. Die meist 2-3 Minuten kurzen Songs (es gibt auch 1-und 4-Minüter gar…)vergisst man so schnell, wie man sie gehört hat. Das kurze Schlußinstrumental „Revocation of Earth“ ist dann allerdings schön atmosphärisch-melodisch und ein teils amtlich groovendes Teil wie „Opposing Globalization“ zeigt wenigst gute Ansätze.

Dennoch nur für die komplett-stumpf-Fraktion und selbst da im belanglosen Bereich.
MOSES

—————————————————————————————————————–

In der Pathologie wird eigentlich sehr fein, akkurat und vorsichtig gearbeitet. Sollte man meinen… PATHOLOGY allerdings nehmen da lieber den Presslufthammer und zerballern alles in kürzester Zeit zu Staub!

Bei Bands, die mit ihren Vocals (oder ist es der kaputte Abfluss??) alles in den Unterboden gurgeln, fragt man sich, ob es da eigentlich Texte gibt? Songtitel gibt es jedenfalls und die sind mit „Media Consumption“ oder „Society’s Desolation“ anscheinend gar nicht so splatterig ausgelegt, wie man meinen könnte. Jedenfalls gibt Neu-Rülpser Jonathan Huber wirklich alles, um seine Worte so unverständlich wie möglich ins Mikro zu kotzen. Aber immerhin ein wenig Variation ist auf „Awaken to Suffering“ zu bemerken. So holzen die Jungs zwar weiterhin ihre Songs in max. 2 bis 3 Minuten runter, fügen aber dann doch hier und da einige groovige Parts, gekonnte Soli und eingängigere Passagen ein. Presslufthammer ist halt doch nicht alles! Diese Prise Death Metal tut dem Grind-Gebolze doch recht gut und lockert das ganze ungemein auf. Nicht, dass die Jungs nun wirklich großartig vom Gaspedal gehen, aber immerhin…

Das ganze wurde übrigens in einem sehr massiven Sound eingespielt, der die Songs natürlich gleich noch eine Ecke brutaler knallen lässt… die perfekte Musik, um Montagmorgens aus der Leichenstarre geweckt zu werden!
Fafnir

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

PATHOLOGY - Weitere Rezensionen

Mehr zu PATHOLOGY