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PAUL VAN DYK - The Politics of Dancing 3

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Artist PAUL VAN DYK
Title The Politics of Dancing 3
Homepage PAUL VAN DYK
Label SONY
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Vor eineinhalb Jahrzehnten erschien Teil 1, zehn Jahre sind seit Teil 2 vergangen und nun, nach drei Jahren Produktionszeit, ist es endlich soweit: „The Politics Of Dancing 3“ hat es am 15. Mai in die Plattenläden geschafft. Das neueste Werk der „Politics“-Saga ist, anders als seine Vorgänger, weniger Mix-Compilation als vielmehr das siebte Album des mit einem Grammy ausgezeichneten Produzenten, DJs und Vorreiters der elektronischen Musik, PAUL VAN DYK.

Die Platte spiegelt die große Veränderung wider, die die Dance-Musik seit der Veröffentlichung von „The Politics of Dancing 2“ im Jahr 2005 durchlaufen hat. Paul erklärt das so: „So viele Dinge haben sich in der Musikindustrie seit dem letzten „Politics“-Album verändert. Die Art und Weise, wie wir Musik machen und produzieren, wie wir Musik veröffentlichen und wie wir sie konsumieren. Das ist nur natürlich, das ist die Evolution. „Politics Of Dancing 3“ musste sich dieser Thematik annehmen und einen anderen Ansatz als die beiden ersten Platten wählen. Die Lösung waren musikalische Kooperationen und Kollaborationen mit Künstlern. Musik zu machen, ist für mich eine der stimulierendsten, witzigsten und erfüllendsten Dinge der Welt“, fährt er fort. „Das mit Freunden und Menschen, die man bewundert, zu teilen, macht es nur noch besser. So ist „Politics 3“ entstanden“, und fügt mit einem Grinsen hinzu: „Zugegeben etwas später, als es die Leute vielleicht erwartet haben.“ Für die Produktion des Albums hat der gebürtige Eisenhüttenstädter das Studio mit 23 anderen Produzenten, Sängern und Songschreibern geteilt. Herausgekommen ist eine Platte, die sich zunächst durchaus in der musikalischen Frequenz der „Politics“-Vorgänger bewegt, sie dann aber neu arrangiert und damit die Reihe in ein neues Zeitalter führt. Auf  dem Longplayer finden sich die ganz oben in den Beatport-Charts eingereihten Singles „Come With Me“, „Only In A Dream“, „Guardian“ und „Louder“, sowie zehn weitere gewohnt geniale Produktionen des Tausendsassas in Sachen Trance, Techno und House. Zum Team gehörten etablierte Studiokünstler wie Ummet Ozcan, Aly & Fila, Roger Shah & Giuseppe Ottaviani, Singer/ Songwriter wie Sue McLaren, Betsie Larkin, Tricia McTeague & Fisher und neuere Entdeckungen wie Genix, Jordan Suckley, Las Salinas und Mark Eteson.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ist „TPOD 3” keine Doppel-CD mehr, sondern bietet rund 68 Minuten durchgängig tanzbare Musik, die auf einen Silberling passen. Auch die Auswahl der Tracks ist eine andere. PAUL VAN DYK hat nicht die Songs anderer Künstler zu neuen Tracks verarbeitet, sondern seine eigenen Lieder bzw. Stücke, die er gemeinsam mit anderen Songwritern entwickelt hat, einem erneuten Mixing unterzogen. Das Ergebnis ist nach den Vorlagen der beiden Meilensteine TPOD 1 + 2 vermutlich nicht unbedingt das, was sich die gesamte Fanbase wünscht und vor allem erwartet, kann sich aber uneingeschränkt hören lassen und ist produktionstechnisch eh über jeden Zweifel erhaben. Nicht ohne Grund zählt Matthias Paul aka PAUL VAN DYK zu den erfolgreichsten DJs der Welt und kann auf stattliche 5 Millionen verkaufte Tonträger blicken. Es sollte mich wundern, wenn diese Menge mit „The Politics of Dancing 3“ nicht noch mal um eine erkleckliche Anzahl steigt.

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