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PFEFFER - Gift

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Artist PFEFFER
Title Gift
Homepage PFEFFER
Label Deshima Music/ Zomba
Leserbewertung
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So, hiermit halte ich also einen heißen Anwärter auf den Titel “Beklopptester Bandname 2002” in den Händen, wer weiß, vielleicht gibt es bald auch “Oregano”, “Knoblauch” oder „Paprika“ zum Hören…

Dabei berauben sich die Jungs gleichzeitig auch der Möglichkeit international Erfolg zu haben, welcher trotz der rein deutschen Texte nicht unmöglich erscheint. Die 4 aus Süddeutschland, welche ich schon im Vorprogramm von Reamon (kennt die noch einer?) erleben durfte, machen auf ihrem Debüt keine Gefangenen und spielen einfach und gradlinig drauflos. Ist das nun Nu Metal, Rock oder Neue Deutsche Härte? Egal, hauptsache es geht gut ab und das kann man Pfeffer wahrlich attestieren.

Dabei fällt mir am ehesten Linkin’ Park als Vergleichscombo ein, denn die Melodielinien und die Art der Gesangsführung in den Refrains ähneln den Amis doch sehr, was mir persönlich aber egal ist, denn hier wurde gut abgekupfert und durch die deutschen Texte emanzipieren sie sich wieder ein wenig. Selbige sind übrigens durchaus anhörbar und erzählen von der Vergänglichkeit des Seins und der geistlosen Oberflächlichkeit der meisten Menschen. Oliver Eckerles Gesang wurde dabei des öfteren leicht verzerrt, hin und wieder sind auch rappige Passagen zu vernehmen, die an Such a Surge erinnern.

Produktionstechnisch gibt man sich solide, der Drumsound ist allerdings ein wenig drucklos ausgefallen. Verglichen mit solchen Mega-Hypes wie 4LYN angenehm bodenständig und sehr groovy verdienen es Pfeffer, dass man sich mit ihnen beschäftigt und vielleicht können Sie ja mit „Luxus“, dem meiner Meinung nach besten Track, einen kleinen Hit landen.

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