| Artist | PHANTOM CORPORATION |
| Title | Fallout |
| Homepage | PHANTOM CORPORATION |
| Label | SUPREME CHAOS RECORDS |
| Leserbewertung |
Nach diversen Mini-Alben und Split-Veröffentlichungen bringen die 2016 gegründeten PHANTOM CORPORATION dieser Tage mit „Fallout“ ihre erste Langrille unters Volk. Auf die Ohren gibt es bei Sänger Leif (ex-DEW-SCENTED), Drummer Marc-Andree (ex-DEW-SCENTED & WEAK ASIDE), Gitarrist Philipp (ex-ERODED) und Lead-Gitarrist Arne (WEAK ASIDE) wüsten Crust, der mit der Präzision des Thrash Metals und einer ordentlichen Portion Death Metal Groove gewürzt wird.
Über 35 Minuten und elf Songs lässt der Vierer nichts anbrennen und gleich mit dem Opener „Dead Inside“ stellt Fronter Leif unter Beweis, dass er das passende Organ für diese Art Mucke hat. Da wird nach Herzenslust gegrowlt und geshoutet, während die Instrumentalfraktion sich ebenfalls nicht lumpen lässt und nicht nur bei „Gridlock“ amtlich Gas gibt. Zu den Highlights zählt zweifellos das Groove-Monster „Vortex of Torment“, das im positiven Sinne eine gewisse Eingängigkeit mitbringt und den Kopf unweigerlich in Bewegung setzt. Im Anschluss weiß das akustische Instrumental „Terminal Darkness“ zu überraschen, denn hier zeigen sich PHANTOM CORPORATION von ihrer sanften Seite, ehe dank „Spirital Arsonists“ ein Komplettabriss auf dem Programm steht. Dem stehen die rasanten Riffs von „No Tomorrow“ in nichts nach und spätestens mit dem finalen „Fire And Fury“ hat das energiegeladene Quartett tatsächlich alles in Schutt und Asche gelegt.
Für den unkundigen Gelegenheitshörer mag es sich bei „Fallout“ nur um brutales Geballer handeln, der Genre-Kenner wird jedoch begeistert erkennen, dass PHANTOM CORPORATION ihr Handwerk absolut verstehen und mit einer enormen Spielfreude und technischen Sachverstand bei der Sache sind.

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