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PHIL WESTERN - Laborandum

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Artist PHIL WESTERN
Title Laborandum
Homepage PHIL WESTERN
Label RUSTBLADE
Leserbewertung
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3.3/10 (4 Bewertungen)

So sehr ich auch SKINNY PUPPY verehre, sobald Künstler aus ihrem Umfeld werkeln (Ausnahme: DOWNLOAD), bin ich etwas skeptisch. Bands wie DVOA, THE TEARGARDEN oder OTTO VON SCHIRACH sind selbst mir zu verquer in den elektronischen Gefilden unterwegs.

PHIL WESTERN ist die eine Hälfte von DOWNLOAD und betreibt nicht nur seine eigenen Projekte wie PLATEAU, sondern konnte sich auch schon als Remixer für BRYAN ADAMS oder METALLICA verdient machen. „Laborandum“ präsentiert sich nicht wie befürchtet als sperriges Werk, sondern kommt erstaunlich frisch und locker daher. Der Opener „303“ offenbart alsbald die positiven Ideen des „Vancouver-Sounds“ und unübersehbare Parallelen zum 2009er DOWNLOAD Song „Bell 47“ sind wohl eher gewollt denn Zufall. „Ke Bop Bop“ punktet mit einleitenden „crazy“ Sequenzen und taffen Beats. „I roll the Nickels“ setzt auf ausführliches Sprachsampling und wohl niemand fragt sich, warum man plötzlich im Laufe dieses Liedes kurz und unvermittelt an „Worlock“ denken muss. „Angels“ setzt ähnlich wie „Ke Bop Bop“ auf schleppende Sequenzen und wirkt extrem entspannt. „Dark Star“ wiederum setzt auf Tribalelemente und kommt entsprechend treibend um die Ecke. „The Sign“ und „Shoehorn“ sind dann zwei sehr abgefahrene Stücke Loungemusik. Nicht ganz typisch für dieses Etikett, aber würde das SubConscious-Label irgendwann in Vancouver eine Musiklounge betreiben, stelle ich mir diese Songs als Hintergrundbeschallung für diverse Haschsessions des cEvin Key-Freundeskreises vor. „Gooble Gooble“ und „Poop“, sind genauso schräg wie es ihr Name vermuten lässt und chillig klingt das Album mit „7 Years“ aus.

Zwei Worte gehen mir als Resümee durch den Kopf: FETT und YES.

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