Band Filter

PHOX - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist PHOX
Title s/t
Homepage PHOX
Label PARTISAN RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Über ihre Musik sagen PHOX selbst, sie streife auf der einen Seite FEIST und auf der anderen Monty Python. Allgemein gesprochen bewegt sich der Sechser aus einer kleinen Stadt in Wisconsins Nirgendwo im stilistischen Dreieck Folk – Soul – Rock und diese Mixtur gibt es jetzt auch erstmals auf dem selbstbetitelten Debüt zu hören.

Matt Holmen, J. Sean Krunnfusz, Monica Martin, Dave Roberts, Matteo Roberts und Zach Johnston kennen sich bereits seit der Highschool, verstreuten sich nach dem Schulabschluss jedoch zunächst in alle Himmelsrichtungen, um am Ende wieder in Baraboo zu landen, wo sie gemeinsam ein Haus bezogen. Inwieweit in diesem neuen Heim auch Hausmusik auf dem Programm stand, vermag ich nicht zu sagen, auf jeden Fall musste die PHOX-Frontfrau Monica Martin zunächst einmal von ihrem Talent überzeugt werden. Dabei hat die Dame überhaupt keinen Grund, sich zu verstecken! Ihre Stimme erinnert ein wenig an CHRISTINE MCVIE, NINA SIMONE  und Caroline Polacheck (CHAIRLIFT) und lässt vom ersten Moment an aufhorchen. So ist es auch der Gesang, der den Opener „Calico Man“ trägt, bevor „Leisure“ mit viel Gefühl folgt und „Slow Motion“ seinen Namen Lügen straft. Statt ausgesprochener Langsamkeit gibt es hier beschwingte Melodien zu hören, die sich auch im verspielten „1936“ wiederfinden. In diesem Sinne schließt sich das gut gelaunte „Evil“ an, ehe „Laura“ leisere Töne anschlägt und „Kingfisher“ rhythmusbetonte karibische Grooves in den Sound einfließen lässt. „Shrinking Violents“ lädt derweil mitsamt Americana-Banjos- und Holzbläsern zum Zuhören und Mitwippen ein, während „Satyr And The Faun“ nachdenklich stimmt. Ein Piano bestimmt den getragenen Sound von „Noble Heart“ und auch „Raspberry Seed“ und „In Due Time“ bleiben in einem emotionalen Tonfall.

In den Songs pulsiert ein LEE-HAZLEWOOD-meets-REGINA-SPECTOR-Arrangement, das mit einem trockenen Drumset gepaart wird. Bei PHOX  formieren sich Americana, Pop und dezente karibische Einflüsse zu einem hörenswerten Ganzen, das ein zart schmelzendes Topping durch die Vocals von Miss Martin erhält.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu PHOX