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PINKISH BLACK - Razed to the Ground

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Artist PINKISH BLACK
Title Razed to the Ground
Label CENTURY MEDIA
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Nach dem Freitod von Bassist Tommy Atkins mussten Daron Beck (Gesang, Synths) und Jon Teague (Drums) nicht nur dieses persönliche „Übel“ überstehen, sondern standen auch vor den Trümmern ihrer Band THE GREAT TYRANT. Mit PINKISH BLACK sollte ein neues, musikalisches Kapitel aufgeschlagen werden, das nach dem selbstbetitelten Debüt mit „Razed to the Ground“ nun seine Fortsetzung erhält.

Und mit der ungewöhnlichen Instrumentierung aus Drums, Synths und Vocals erschafft das Duo ein wirklich erstaunliches Sounderlebnis. Voluminöse, industriell angehauchte Klangwelten, komplexes Drum-Bild und dazu noch die hallenden, teils choralen, Gesangslinien machen den Sound von PINKISH BLACK nur schwer fassbar und damit auch schwer zugänglich. So rauscht das oppulente „She left him Red“ zu Beginn an einem vorbei und man fragt sich, was da gerade abging! „Ashtray Eyes“ wartet mit psychedelischen Klangstrukturen auf, getragene Drum-Rhythmen und der sphärische Gesang verlangen gerade zu danach, dass man mit einer gewissen pflanzlichen Substanz davon schwebt. „Kites and Vultures“ geht danach überrascht vertrackt und wieder schwer zugänglich zu Werke und bekommt durch seine eindringlichen, düsteren Vocals einen okkulten Touch. Der Titelsong und das folgende „Bad Dreamer“ heben dann wieder in Rauch-Sphären ab, wobei erstaunlich ist, welch wuchtige Bass-Klänge Daron Beck dabei aus seinen Synths zaubert. Nachdem „Rise“ nochmal progressiv-verspielt den Hörer fordert, nimmt einen der abschließende 11Minüter „Loss of Feeling of Loss“ noch mal mit auf eine psychedelische Reise in träumerische Klangwelten mit einer Achterbahn-Fahrt aller PINKISH BLACK-Facetten.

Und diese sind reichhaltig, womit es alles andere als einfach wird, dieses Werk wirklich zu verstehen und in sich aufzunehmen. Dies ist allerdings gleichermaßen eine Herausforderung für Freunde von anspruchsvoller, komplexer Musik, die weit über den Tellerrand hinausgeht!

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