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PLACES OF POWER - Now is the Hour

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Artist PLACES OF POWER
Title Now is the Hour
Homepage PLACES OF POWER
Label FRONTIERS RECORDS
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Die britischen Power Proggies PLACES OF POWER sind auch bereits seit 14 Jahren existent, die betagten Musiker noch Äonen länger. U.a. FOREIGNER/ LOU GRAMM haben einige in ihrer Vita stehen und exakt diesen Umstand hört man den 12 melodic-Perlen auch an – nur wesentlich härter und metallischer! Produziert hat man natürlich quasi selber, der Mix wurde Dennis Ward (PINK CREAM 69) überlassen, der ein ordentliches Pfund hingelegt hat mit diesem Album.

Knallige Ohrwurm-Hits am Fließband erwarten den Hörer, DEF LEPPARD in ihrer ganz großen Zeit Anfang der 80er, gemixt mit moderner Power und einer geilen Röhre hinterm Mikro! Besser kann man melodischen Rock/ Metal-Prog nicht fabrizieren. „In your Wildest Dreams“, „Make me Believe“ oder „One Day“: Melodic-Fans dürfen sich diese Gaben nicht entgehen lassen. Großes Herzkino gibt’s dann mit der knorken Ballade „I Live for You“ im besten 80er-FOREIGNER Hitstyle! Wer auf die Megahits der obigen Bands (und ähnlich gearteter) abfährt, der muss sich dieses Melodic-Juwel zulegen, da geht kein Weg dran vorbei! Zumal sich in der guten Stunde Spielzeit nicht ein einziger Ausfall befindet, die Musiker eh über jede Kritik erhaben sind und das Dingen einfach Spaß und gute Laune macht.

Mit dem Titeltrack hat man zum Abschluss gar noch ein richtig fettes Teil am Start – was für ne Granate. Der knackige Sound lässt die Scheibe aber erst recht auch für Freunde der modernen melodic-Kapellen (EDGUY/ AXXIS/ PINK CREAM 69 und die weiteren Legionen) interessant werden, nix mit altbackenem Rentnergebrate… überzeugt Euch selbst, JETZT!
MOSES

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Die Stammbesetzung von PLACES OF POWER besteht aus genau zwei Musikern: Bruce Turgon, der u.a. schon bei der AOR-Legende FOREIGNER für den Bass verantwortlich war, sowie Sänger Philip Bardowell, der UNRULY CHILD und MAGDALEN als bisherige Band-Stationen zu bieten hat.

„In Your Wildest Dreams“: Hardrocker, der sich spontan irgendwo zwischen FOREIGNER und AXEL RUDI PELL ansiedeln lässt. Gutes Beispiel dafür, dass melodisch nicht mit langweilig einher gehen muss. Tempowechsel, variierte Refrains und passend unterstützende Gitarren sind hier einfache aber wirkungsvolle Zutaten. „Make Me Believe“: Dezente Keyboard-Klänge sorgen für lockere Atmosphäre. Knackige Gitarrensoli und der leidenschaftliche Gesang bilden den Gegenpart. „Desires Of Our Hearts“: An FOREIGNER erinnernde Abgehnummer. „One Day“: Schöner (Hard-) Rocker, der sich dieses Attribut vor allem beim Finale verdient. „I Live For You“: Halbballade mit kraftvollem Refrain. „Secrets“: Durchschnittlicher Midtempo. „The Passage“: Wenig abwechslungsreich. „Always“: Auch durch die kreischenden Gitarren einer der härtesten Stücke auf diesem Silberling. „Hard To Love You“: Vergleichsweise dreckiger Rocker. „Light Of The World“: Nicht richtig auf den Punkt kommend. „Path Of Least Resistance“: Melodischer Rocker. „Place Of Power“: Vom Aufbau her mit dem Opener vergleichbar, ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen.

Zunächst einmal unbestritten sind die Qualitäten von Shouter Philip Bardowell, der stimmlich zwischen den Referenzgrößen Lou Gramm (Ex-FOREIGNER) und Jorn Lande (Ex-MASTERPLAN) variieren kann. Weiterhin rockt „Now Is The Hour“ ohne Zweifel gut ab. Das für mich persönlich unter dem Strich „nur“ das Urteil „solide AOR-Scheibe“ steht, liegt an dem (vor allem im zweiten Teil) zu vorhersehbarem Songmaterial. Das könnte die angesprochene Zielgruppe unter Umständen anders sehen. Also: hört rein!
SB

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