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POVERTY’S NO CRIME - Save My Soul

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Artist POVERTY’S NO CRIME
Title Save My Soul
Homepage POVERTY’S NO CRIME
Label INSIDEOUT
Leserbewertung
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Eine Veröffentlichungsflut kann man den Norddeutschen wahrlich nicht vorwerfen. Vier Jahre sind nach dem Erscheinen des Vorgängers „Chemical Chaos“ ins Land gegangen. Man darf also auf das von Tommy Newton (GAMMA RAY, ANGRA) in Celle produzierte Album gespannt sein.

Nach einem bedrohlich wirkenden Intro eröffnet ein knackiges Gitarrenbrett den ersten „richtigen“ Song „Open Your Eyes“. Im weiteren Verlauf stoßen progressive Keyboardklänge hinzu, die jedoch nie zu dominant werden. Das Ganze kombiniert mit packendem, songdienlichem Gesang von Volker Walsemann und schon kann man getrost von einem gelungenen Einstieg sprechen. Der Titelsong „Save My Soul“ kann dieses Niveau ohne Probleme halten. Warme E-Gitarrenklänge und eine Grundstimmung, die irgendwie an die Kollegen von RAGE erinnert. „End In Sight“: Schicke Abgehnummer mit einer Prise Prog-Feeling. „The Key To Creativity“: Abwechslungsreiche Halbballade mit Hitpotential inklusive Akustikgitarre und einem starken Finale von Shouter Volker. „In The Wait Loop“: Weniger melodisch als die Vorgänger und deutlich vertrackter. „The Torture“: Vergleichsweise düster und mit tiefer gestimmten Gitarren. „Spellbound“: Instrumental mit progressivem Schwerpunkt. „From A Distance“: Lockerer Rocker mit positiver Grundstimmung. „Break The Spell“: Mehr als neun Minuten Abwechslung, eingängige Melodien und ein spaciges Finale.

Auch wenn sich im zweiten Teil des Albums der eine oder andere nur durchschnittliche Song einschleicht, die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt. Für die Freunde songorientierten (Prog-)Metals eine absolute Empfehlung, die durch die druckvolle und transparente Produktion noch unterstrichen wird.

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