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POWDERHOG - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist POWDERHOG
Title s/t
Homepage POWDERHOG
Label TRECHOMA RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.3/10 (3 Bewertungen)

Spricht man mit Größen der Rockindustrie über Dänemark, so fällt sehr schnell der Name Lars Ulrich. Als zweites sagen viele, dass der zwar kein Schlagzeug spielen könne, aber unheimlich viel verträgt. (Ich nehme mal blauäugig an, es geht hier nicht um Alkohol…), als letztes werden natürlich immer und immer wieder die Wikinger thematisiert. Und richtig, POWDERHOG nehmen den Stier auch sogleich bei den Hörnern, wenn auch das Cover mit dem üblichen Schattenbild-Tittenbildchen erst einmal abschreckt (Um eins klar zu stellen, ich mag das, aber nicht im Zusammenhang mit Musik! Na jedenfalls nicht nur!)

Man kann die musikalische Sozialisierung von POWDERHOG an deren Cover durchaus festmachen, denn es ist nichts anderes als straighter Rock ohne viel Schnick Schnack, jedoch so mitreißend vorgetragen, dass einem Angus Young, Luke Perry oder auch Doug Aldritch weich in den Knien werden dürfte. Manchmal ist es einfach nicht wichtig, so verkopft zu sein, dass man auf dem Klopapier von Kid Rock landet (siehe RADIOHEAD), sondern ganz einfach Leidenschaft lebt. Dies machen einem POWDERHOG zumindest Glauben. „Sweet Bullet“, der erste Song, knallt sogleich mit überzeugender Hard Rock Riff Härte direkt in den Bauch. Diese Härte wird auch von späteren Songs des Debüts um nur wenige Schritte unterboten, denn einmal aufgestiegen, reißt diese Platte einen mit. Falsch ist hier derjenige, der sein Sushi gerne in der Buddha Bar ist, gefragt ist was Hart macht: Bier, Alkohol und leichte Mädchen. Kopf aus! Tanzen! Möchte man meinen. „You better run before you lose“ aus „For the Guilty “ ist dann auch nicht wirklich eine intellektuelle Höchstleistung, nur was profan klingt, ist nicht gleich schlecht. Dieses Album lebt ganz einfach das Spaß-Prinzip. „Coming Home again“ lädt zum Bierdosenstechen ein, “Opium“ ist alles andere als ein Schmerzstiller und nach „Girl (You’ve got to let me go)“ verlässt man dann seine Liebste.

Von zwei bis Fünfminütigen Songs ist alles dabei, Garage Hard Rock mit leichtem Organ/ Piano Input, eine Feier des Rocks, ein Messe, extrem gut produziert von Jacob Hansen (VOLBEAT). Ein Album, das gute Laune bringt und ein Debüt, das die zweite Platte zu einer harten Bewährungsprobe macht .“Directly in your Face with Powderhog“!

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