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PRETTY MAIDS - Louder Than Ever

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Artist PRETTY MAIDS
Title Louder Than Ever
Homepage PRETTY MAIDS
Label FRONTIERS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Mit ihrem 2013er-Meisterwerk „Motherland“ lieferten die dänischen Hardrocker ohne Zweifel eines der Genre-Highlights des Jahres ab. Bei „Louder Than Ever“ handelt es sich nicht um ein komplett neues Album, stattdessen befinden sich darauf fünf Neukompositionen sowie sieben Neueinspielungen eigener Songs aus den Jahren 1995 bis 2006. Dieses „Zwischen“-Werk soll den Fans die Wartezeit auf das nächste reguläre Studioalbum verkürzen und gleichzeitig weiteren Appetit auf die in diesem Jahr anstehenden Konzerttermine machen.

Mit „Deranged“ eröffnet ein starker neuer Titel, der die Trademarks der Dänen verinnerlicht: Trotz melodischer Verpackung ein ordentlicher Härtegrad, eine abwechslungsreiche Songstruktur und ein auf den Punkt kommender Refrain. „Playing God“ enthält die Textzeile „there is no way out“ und wird musikalisch mit der nötigen Aggressivität umgesetzt. „Psycho Time Bomb“ kommt noch ein wenig harscher rüber, überzeugt mit schönen Soloparts. Der melodische Midtempo „My Soul To Take“ lädt anschließend auch aufgrund der verwendeten Piano-Klänge zu einer Verschnaufpause ein. Von hoher Qualität sind weiterhin „Tortured Spirit“ mit einem starken Wechselspiel zwischen ruhigeren und aggressiven Parts, die erstklassige (Halb-)Ballade „With These Eyes“ inklusive variabler Gesangsleistung von Ronnie Atkins sowie der Melodic-Metal-Kracher „Snakes In Eden“. Hervorzuheben ist noch „Nuclear Boomerang“, das den Atombombenangriff auf Hiroshima thematisiert. Daneben haben es jedoch auch ein paar Tracks auf die Scheibe geschafft, die den hohen Qualitätsstandard nicht halten können.

Ehrlich gesagt sind mir Lückenfüller, die zwischen zwei „richtigen“ Longplayer veröffentlicht werden, immer etwas suspekt. In diesem Fall bekommt der interessierte Fan immerhin ein gut geschnürtes Package, das neben der CD auch eine Bonus-DVD beinhaltet. Auch wenn „Louder Than Ever“ nicht ganz die durchgängige Klasse von „Motherland“ erreicht, enthält es genug gutklassige Songs um eine Kaufempfehlung für die Meldodic Metal Fans zu rechtfertigen.

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