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PREY FOR NOTHING - Violence Divine

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Artist PREY FOR NOTHING
Title Violence Divine
Homepage PREY FOR NOTHING
Label RUSTY CAGE RECORDS
Leserbewertung
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Nicht viele Israelische Bands haben bislang auf sich aufmerksam machen können. Bislang waren beispielsweise ORPHANED LAND in den Genuss des weltweiten Interesses gekommen und das mit sehr guten Bewertungen. Somit ist man nun gespannt, was uns bei PREY FOR NOTHINGs Debüt „Violence Divine“ erwartet. Aufgenommen wurde das besagte Teil in den Hansen Studios in Dänemark. Jacob Hansen, der sich mit Produktionen für solch unterschiedliche Formationen wie MAROON oder VOLBEAT einen Namen gemacht hat, war für die Aufnahmen verantwortlich.

Mit „Cowardice“ geht’s auch gleich ungezähmt los und die Gitarrenmelodien brennen sich unheimlich schnell in das Gedächtnis ein. „The Maw“ sorgt mit Breaks und komplizierten Taktwechseln für Aufsehen. Kleine Soli von Basser Amir Solomon und Gitarrist Yaniv Aboudi beweisen zugleich ihre Fähigkeiten und das perfekte Gespür für den Einsatz dieser Elemente, wobei Hölzchenschwinger Iftah Levy dank seiner Fills keine Ambitionen hat, sich als minder professionell darzustellen. Yotam Avni setzt seine Stimmbänder ebenso geschickt ein. Von High Pitch Vocals bis hin zu „Schweinestall“ wird alles geboten. Das Suchpotenzial ist bereits da! Bei „Overture of Dust“ ertönen gleich zu Anfang Arpeggios, bis es wieder zu einem Riffgewitter kommt. In FEAR FACTORY Manier geht’s mit tonnenschweren, hackenden Gitarrenriffs und hervorstechenden Leads weiter. In der Mitte wird das Tempo wieder herabgesetzt, bevor es wieder zum Höhepunkt kommt. Die Band selbst zählt AT THE GATES und ARCH ENEMY zu ihren Inspirationsquellen, was zu keiner Zeit überhörbar ist, aber auch nicht bedeutet, dass hier ein müder Abklatsch abgeliefert würde. Gewitter und Keyboards leiten den instrumentalen Zwischentrack „Summoning Sickness“ sehr klangvoll ein. In dieser kurzen Zeit meint man, man müsste vor lauter Ohrwürmer eine kleine Farm einrichten, um all diese unterzukriegen. Eine klassische Nuance ist zudem deutlich vernehmbar. Progressive Elemente sind bei „The deadliest Rain“ am stärksten vertreten und der abschließende Titeltrack bietet mit den vorhin schon eingesetzten, progressiven Abläufen einen würdigen und unvergesslichen Abschluss.

Satt produziertes Erstlingswerk. „Violence Divine“ lässt man nicht nach ein paar Mal Hören in den Regalen der Vergessenheit verstauben, da es keine einfach nur gut produzierte Platte ist, sondern die Musik bei jedem Hördurchgang immer wieder etwas Neues bietet. Und so oft man dieses Meisterstück auch durchhört, lässt sich keine wirkliche Macke ausfindig machen. Ob nun die Stimme oder der Einsatz des Fretless Basses den eigenen Geschmack trifft, muss jeder für sich herausfinden. Unbestritten gibt jeder in seinem Terrain 110 Prozent. 2005 gegründet bieten PREY FOR NOTHING nach so kurzer Zeit eine atemberaubende Qualität und Professionalität, dass sie in Zukunft sicherlich mehr als „nur“ ein Geheimtipp bleiben.

Prädikat: VERDAMMT WERTVOLL!

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