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PREY - Knights of the Revolution

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Artist PREY
Title Knights of the Revolution
Homepage PREY
Label GMR MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Auf dem letztjährigen Erstling der schwedischen melodic Metaller PREY bollerte noch YNGWIE-Mann Patrick Johansson an den Drums. Der ist nun beim Zweitling nicht mehr an Bord, womit auch nichts Spektakuläres mehr zu vermelden wäre.

Gleich der Titeltrack kommt schön flüssig aus den Boxen, die Jungs verstehen ihr Handwerk ohne Zweifel. Die Band hat in den eigenen Studios produziert und sich selber einen guten Sound hingeschustert. Wenn’s etwas knackiger zur Sache geht, wie in dem schnellen „Playing with Fire“, gefällt die Combo am Besten. Allerdings sollte man bei den zuckersüßen cheesy-Refrains schon auf HAMMERFALL oder ähnliche Kollegen stehen, sonst geht einem das platte Gesäusel schnell auf den Zeiger. Gut gemacht, aber völlig vorhersehbar und auch austauschbar. Da gibt’s in nördlichen Gefilden ja hunderte Bands, die den gleichen Sound machen. Und PREY bieten nichts, was sie von den anderen Unterscheiden würde. Wie gesagt, gute Songs und auch fein gezockt, aber aufregend geht anders. Die reichlichen Keyboards sind ebenfalls Geschmackssache, ebenso wie die obligatorische Quasi-Ballade „Get Out“. „Into Fire“ stampft schön hart los, allerdings ist der arg poppige Refrain etwas deplaziert. Das powernde „In Memoriam“ erinnert dann ganz schwer an ältere PRETTY MAIDS, bei denen man sich gerne mal anlehnt.

Wer also noch einen weiteren (ordentlichen) Klon der ganzen nördlichen melodic Metal-Bands um STRATOVARIUS bzw. die oben Genannten braucht, der kann hier zugreifen. Ich brauch’s nicht…

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