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PRIDE AND FALL - Elements of Silence

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Artist PRIDE AND FALL
Title Elements of Silence
Homepage PRIDE AND FALL
Label DEPENDENT
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Mit ihrem Debut-Album „Nephesh“ hat sich das norwegische Trio PRIDE AND FALL vor zweieinhalb Jahren in die Herzen großer Teile der Elektro-Gemeinde katapultiert, sich mit Songs wie „Paragon“, „Construct“ oder „December“ als neue Futurepop Hoffnung entpuppt und vielerorts in den Gehörgängen festgesetzt. Nun kehren die Jungs zurück und beglücken die Hörerschaft mit dem Nachfolger „Elements of Silence“, auf dem sie sich abwechslungsreich, angriffslustig und zugleich gereift präsentieren.

Nach einem kurzen Intro geht es mit „Retrospect“ gleich in die Vollen – allerdings alles andere als Retro, wenn man mal vom Knight-Rider-Theme absieht, welches hier in den Strophen durchschimmert. „Sacrament“ ist zunächst eigentlich recht unscheinbar, ehe der prägnante Refrain unweigerlich zum Abgehen animiert. „Scarred“ ist dann eines von zwei weiteren Instrumentals, die hier gelegentlich als kleines Intermezzo fungieren und den Boden für die jeweiligen Folgestücke bereiten. Als nächstes kommt die vorab freigegebene Download-Single „Border“ überraschend wuchtig daher und gehört sicherlich mit zu den Höhepunkten des Albums. Diese sind gleichwohl zahlreich vertreten, aber es gibt wohl Schlimmeres… Anschließend bietet das etwas biedere „Pathogen“ zwar erst Zeit zum Durchatmen und plätschert zumindest an mir emotionslos vorbei. Macht aber nichts, denn das Titelstück und vor allem „The violence in me“ lassen es wieder ordentlich krachen. Sehr eingängiges Tanzflächenfutter oder auch der Stoff, aus dem die Träume sind! „Ego“ steht dem fast in nichts nach, bevor mit „The perfect circle“ noch ein Track folgt, bei dem im Refrain stimmlich ein wenig experimentiert worden ist. Scheinbar hat man auch hier einen Ohrwurm um Hilfe gefragt… „Essence of angels“ läutet schließlich leicht Ambient-angehaucht den Ausklang ein, bevor man sich dabei erwischt, wie man am CD-Player erneut die Start-Taste betätigen will.

Auf „Elements of Silence“ haben PRIDE AND FALL folglich so einige Floorfiller (bzw. Floorkiller) untergebracht und die Scheibe macht einfach Spaß. Sie ist kraftvoll, die Songs sind auf den Punkt gebracht und beweisen das Gespür der Norweger für gute Melodien. Da über 54 Minuten fast durchgehend ein gleichbleibend hohes Niveau erreicht wird, bleibt nur die Kaufempfehlung!

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