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PSYCHO-PATH - The Ass-Soul Of Psycho-Path

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Artist PSYCHO-PATH
Title The Ass-Soul Of Psycho-Path
Homepage PSYCHO-PATH
Label MOONLEE RECORDS
Leserbewertung
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PSYCHO-PATH: Gitarren-Rock ohne Höhen und Tiefen, nicht schlecht gespielt, gut produziert, aber einfach ganz schrecklich belanglos. Und zwar so belanglos, dass es mir schwer fällt, darüber zu schreiben, mir dieses Album einfach nur ganz schrecklich egal ist und ich es als Zeitverschwendung empfinde, es zu hören. Es könnte viel schlimmer sein, so gab es schon Künstler und Bands, auf die ich mit Übelkeit reagiert habe, die mir also nicht egal waren. Mir fallen nur gerade keine Vergleiche ein, obwohl es sicherlich auch mal ganz nett klingt, aber wie heißt es so schön: Nett ist der kleine Bruder von Scheiße. Schweine-Rock also, mit weiblichem Gesang, vielleicht ein ganz klein wenig an THE GOSSIP erinnernd.

Der Schreiber des Waschzettels scheint allerdings der Meinung zu sein, PSYCHO-PATH würden an QUEENS OF THE STON AGE oder gar SONIC YOUTH erinnern, deren Werk ich hinreichend kenne und schätze, um sagen zu können, dass dem keinesfalls so ist. Der Gitarrensound soll sicherlich an Stoner erinnern, bleibt aber so dermaßen gleichförmig, dass Josh Homme wohl nur müde lächeln würde. Ich finde diese Art von Rockmusik, sozusagen einfach „nur“ Rock, braucht doch so etwas wie das gewisse Etwas – oder? Irgendwas, was das Ganze aus dem Einheitsbrei hervorhebt. Also schnell mal die Psychedelic-Kelle rausgeholt, die uns mit fast elf Minuten vor den Latz geknallt werden soll. Nennt sich „Bekkognition“ und nervt von der ersten Sekunde an mit verzerrtem Gesang und dumpfen 70s-Rockgitarren, dudeligen Soli und Galeeren-Schlagzeug. Und leider kommt da auch nichts mehr, Innovation Fehlanzeige, oder stopp, höre ich da ein Piano? Ja tatsächlich „Cookie Jar“ klingt anders, nicht gut, aber anders. Vielleicht hätte ich mir 1993 PSYCHO-PATH noch mit ganz anderen Ohren angehört, die Ideenlosigkeit überhört, denn im Prinzip geht „The Ass Soul Of Psycho-Path“ ganz artig nach vorne und es könnte schön mitgewippt werden und auf dem „Waynes World“-Soundtrack hätten sie auch ne gute Figur gemacht. Aber jetzt schreiben wir das Jahr 2008!

Eigentlich wollte ich gar nicht weiter darauf eingehen, aber manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte, also schaut euch dieses Cover an, lest euch den Album-Titel durch und na ja, was soll man dazu dann noch sagen?

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