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PSYCHOPHILE - Transition

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Artist PSYCHOPHILE
Title Transition
Homepage PSYCHOPHILE
Label WASP FACTORY RECORDINGS
Leserbewertung
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Das Label Wasp Factory Recordings besticht wirklich durch kuriose Bands. Nach DEATHBOY frönen auch die Engländer PSYCHOPHILE einem schwer zu beschreibenden Sound. Kurz zur Bandgeschichte: Schon 1992 veröffentlichte man das erste Demo „Spiderstyle“, drei weitere sollten folgen. Aber erst jetzt, im Jahre 2003 kommt die offizielle Debüt-CD heraus. Das Info-Sheet bezeichnet die Musik des Trios (plus „The Mog“, der sprechenden Papp-Katze) um die exzentrische Sängerin Lucy Pointycat als dunklen Psycho-Pop, das sagt nichts oder auch alles aus.

Im Endeffekt habe ich die Scheibe jetzt mal nicht unter „Metal“ einsortiert, wenngleich es durchaus härtere Gitarrenpassagen gibt. Diese ordnen sich aber den Keyboards und der ausdrucksstarken Stimme unter. Lucy klingt dabei sehr variabel, von leicht schrammeligen Vocals im Siouxsie-Stil bis hin zu operettenhaften Passagen ist alles dabei, das Verhältnis dabei ist ungefähr 70 zu 30. Dazu kommen Techno-Beats und typische 80er Keyboards, die ein wenig Dark Wave-Feeling aufkommen lassen. Hin und wieder erinnert man an die Gothic-Ausgabe von THE PRODIGY („Invocation“), dann wieder an NIGHTWISH als Electro-Band („Illumination“). Das meiste ist treibend und tanzbar ausgefallen, wenngleich sphärische Momente auf der Scheibe auch nicht fehlen.

Ich weiß, meine Beschreibung wird dem wahren Klang der Scheibe nicht gerecht, von daher sollten Interessierte wirklich selbst den Hörtest machen. Mir gefällt „Transition“ sehr gut, da hier mal etwas neues geboten wird und das mit technischer Perfektion. Wer sich im Spannungsfeld von Gitarren und Synthies wohlfühlt, darf sich auf eine interessante musikalische Entdeckungsreise freuen. Auf der Homepage finden sich einige Stücke zum Probehören!

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