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PSYCHOPUNCH - Death By Misadventure

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Artist PSYCHOPUNCH
Title Death By Misadventure
Homepage PSYCHOPUNCH
Label SILVERDUST RECORDS
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Bei PSYCHOPUNCH aus Västeras in Schweden hat sich besetzungstechnisch einiges getan. 2008 stieg Drummer Peppe aus und wurde durch Jocke ersetzt, während in diesem Jahr Basser Mumbles nach Kanada auswanderte und den Stahlsaiter an Lindell abgab. Der Sound der skandinavischen Punk’N’Roller bleibt jedoch knackig, wie die Doppel-CD „Death By Misadventure“ unter Beweis stellt.

Zumindest kann ich das von den ersten zwölf Tracks behaupten, da mir der zweite Silberling leider nicht zur Verfügung stand. Mit „All Through The Night“ legt das Quartett jedoch einen flotten, bluesgeschwängerten Einstieg hin, der in die Beine geht und zum Mitsingen einlädt. In diesem Sinne schließen sich nahtlos „Another Feeling“ und „Misunderstood“ an, wobei der letztgenannte Song ein wenig Melancholie mitschwingen lässt. „Lost Highway“, „Wheels of Destruction“ und „Under The Influence” lassen es ordentlich krachen, doch natürlich verstehen sich die Schwedenhäppchen auch auf große Gefühle, die wie im Falle von „Without You Here“ auch rocken können und beim finalen „Before The World Goes Down“ im Midtempo zum ergriffenen Mitgrölen animieren. „Maybe I’ll Stay“ lässt die Langäxte von JM und Joey ebenso rhythmusbetont wie punkig jaulen, während „To The Other Side“ und „Six Lonely Days“ wieder gutgelaunt Tempo machen. Das Überraschendste an „Death By Misadventure“ ist wohl JMs Gesang beim eingängigen „The Wall Falls Down“, denn für diese Nummer muss der Gute einiges an Kreide gefressen haben, um das charakteristische Whiskey-Timbre von den Stimmbändern bekommen zu haben.

Im Vergleich zu den PSYCHPUNCH-Anfangstagen ist der Vierer wenigstens im mir vorliegenden Teil ihrer neuesten VÖ ein wenig versöhnlicher gestimmt. Es muss eben nicht immer nur roh und ungestüm sein, aber sie zweifelsohne auch im elften Jahr ihres Bestehens immer noch wie’s geht und machen unvermindert Spaß.

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