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PSYCHOROIKA - Upir

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Artist PSYCHOROIKA
Title Upir
Homepage PSYCHOROIKA
Label BIOHAZZARD RECORDS
Leserbewertung
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6.0/10 (3 Bewertungen)

PSYCHOROIKA wurde ursprünglich unter dem Namen PSYCHOGOD im Jahre 2004 von Kai Devin gegründet. Dann war erstmal Ruhe, bis Devin 2007 anfing, neue Songs zu produzieren und aus PSYCHOROIKA ein „Fetisch/ Vampir Projekt“ zu machen. 2008 kam Sängerin Arcy mit ins Boot und seit Freitag, dem 13. (Februar), liegt nun das Debüt „Upir“ vor, was eben nichts anderes heißt als „Vampir“. Wir treffend. Das klingt ganz schön plakativ und die Aufmachung der CD stammt auch nicht gerade aus Meisterhänden.

Musikalisch überrascht PSYCHORROIKA dann aber doch: Sehr abwechslungsreicher Dark-Electro von Synthie-Pop-Balladen bis hin zu Electro-Tanzflächen-Knüllern. Mal klingt der Beat ein wenig wie VNV NATION, dann wieder der Gesang wie BLUTENGEL. Und irgendwie werden sich auch in dem Umfeld die meisten Fans dieser Musik wieder finden, aber sicher auch darüber hinaus. PSYCHOROIKA kopieren dabei jedoch nicht, vielmehr findet Devin seinen eigenen Weg, verschiedene Stilelemente gekonnt miteinander zu verbinden und auch immer wieder zu überraschen. So wirkt seine Stimme bei „Lilith“ fast wie die des “verkannten“ Künstlers Josef Maria Klumb (VON THRONSTAHL) oder besitzt „Mystery of (a) Death“ Anleihen aus dem Hip Hop-Bereich. Auch Sängerin Arcy zeigt sich als echte Bereicherung, wenn sie wie zum Beispiel bei „Succubus“ erotisch ihren Text ins Mikrofon haucht. Inhaltlich zieht sich das Thema Vampirismus mit seinen mythologischen, erotischen und Lifestyle-Seiten wie ein roter Faden durch das gesamte Album.

Insgesamt ist „Upir“ ein sehr hörenswertes Debüt eines Künstlers, der sich musikalisch in keine Schranken weisen lässt, ohne dabei zu sehr in experimentelle und abstrakte Bahnen abzugleiten. Vom ruhigen Synthie-Pop-Song bis zum Floorkiller ist auf dem mit einer Spielzeit von knapp 40 Minuten leider sehr kurzen Album alles dabei, und das ganz ohne Lückenfüller.

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