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PURGATORY - Cultus Luciferi – The Splendour of Chaos

VN:F [1.9.22_1171]
Artist PURGATORY
Title Cultus Luciferi – The Splendour of Chaos
Homepage PURGATORY
Label ANIMATE RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die Ostdeutschen Highspeed-Brutal-Death Metaller PURGATORY zählen seit über 15 Jahren neben OBSCENITY zu den unterbewertetsten Brutal-Kapellen im Lande! Nun liefert man schon zum 5.Mal eine absolute Highclass-Scheibe ab, die es zudem erneut in einem Todschicken (auf 1000 Stück limitierten) Digi-Pack gibt… auf dem Party San gar für schlanke 10 Euronen! Dort ist man natürlich quasi Hausband. Diesmal fährt man allerdings richtig dicke Geschütze auf, denn neben einem Live-Bonustrack („Seeds of Annihilation“) hat man wieder mal eine Coverversion mit deutschem Kulturgut eingeprügelt! Waren es letztes Mal noch die semikultigen LEMMING PROJEKT, so zerlegt man diesmal die (neben TORCHURE) geilste deutsche Death Metal-Combo ever: MORGOTH! Und zwar mit „Pits of Utumno“, bei dem auch ein Gewisser Herr Grewe röchelt, als hätte er die letzten 15 Jahre nichts anderes gemacht! Vollgranate!

Doch von vorne… Da geht es gleich ohne Umschweife und unnötiges Intro in die Vollen mit dem Schädelspalter „Realm of the Vortex“! 3 Minuten auf die Murmel, mit einer Produktion, die sich hinter keiner anderen Verstecken muss. „Chaos Aeon“ pustet eine Kapelle wie VADER (denen man nun doch recht ähnlich klingt) mit Leichtigkeit aus dem Orbit! Da kann der olle Peter mal einpacken (kann er sowieso gegenüber seinen Landsleuten BEHEMOTH!), denn mit alles zersägenden Groovemonstern der Marke „Red Prison“ bzw. dem übermächtigen „Hammering the Nails-Vengeance of the Damned“ poltert man sich locker an die Speerspitze des brutalen Death Metals. Schlagwerker Lutz liefert hier sein Meisterstück ab und alle extremen Knüppelbarden auf diesem Planeten dürfen dieses Teil ab sofort als Referenzwerk ansehen! Das ist BEHEMOTH-Liga, und die sind ganz oben! Nebenbei veredeln noch Herren wie Onielar (DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT) auf „Chaos Aeon“ und „The Enemy Within“, GOTT Martin van Drunen und Wannes Gubbels auf „Forbidden Wisdom“ und eben Marc Grewe auf seinem „Pits of Utumno“ stimmlich jene Tracks, was nur weitere Highlights unter den Songperlen bedeutet! Dazu leistet Bernd Korades (auch Produzent) von selbigen Saitenunterstützung bei „Pits of Utumno“. Und genau der kommt wegen der sicken Vocals von Fronter Dreier noch sicker wie das Original rüber! Welch eine Verneigung vor MORGOTH!

Überhaupt muss man den Röchelmeister am Mikro mal gesondert hervorheben, das ist derzeit wohl das extremste Stimmchen im europäischen Death-Zirkus, sowohl was abgrundtiefes Growling, wie auch obersickes Gekreische angeht! Angst. Leider geht die normale Scheibe schon nach knapp 35 Minuten über die Todeslinie, das Digi nach 40. Macht aber nix, denn volle Punktzahl muss man hier ohne wenn und aber zücken! Dieses formidable Inferno darf in keinem Knüppelhaushalt fehlen!

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