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PURIFIED BLACK - Elvis didn’t do no drugs

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Artist PURIFIED BLACK
Title Elvis didn’t do no drugs
Label MOTOR
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Vor kurzem wurde das „dunkelste“ Schwarz vorgestellt. Musikalisch kommen nun PURIFIED BLACK mit ihrem Debütalbum „Elvis didn‘t do no drugs“ um die Ecke. Die Konstanzer Band gibt sich dabei jedoch alles andere als monoton und/ oder düster.

Ein Dutzend Tracks zeigt die ganze Bandbreite von Alternative hin zum Prog Rock. Dank der facettenreichen, hellen aber dennoch kraftvollen Stimme von Sänger Tico fühlt man sich ab dem Opener „City of G.O.D.“ bestens aufgehoben. Auch das Spektrum an Emotionen reicht von reiner Liebe, Enttäuschung bis hin zum Hass. Stets hervorragend transportiert von einer wuchtigen Instrumentierung, wie es z.B. bei „Follow me“ oder „Liar“‘s Orgelintermezzo der Fall ist. Die Orgel begegnet dem Hörer noch des Öfteren, doch ist es das atmosphärisch starke „Step the rats down“, das mit seinem Gefühlsspannungsbogen besonders gefangen hält. Wenig später platzt eben dieser, wenn sich „Fat Boy“ in bester Stoner Rock-Manier den Frust von der Seele prügelt oder „Copy and paste“ übermotiviert die Saiten reißen lässt.

„Elvis didn´t do no drugs“ offeriert dem Hörer einen bunten Cocktail aus Rockelementen, welche vor allem durch ihre stimmige Inszenierung punkten können. Tico überzeugt zudem am Mikrofon mit emotionaler Ausdruckskraft. Letztendlich zeigen sich PURIFIED BLACK deutlich abwechslungsreicher, als es ihr Bandname vermuten lassen würde.

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