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RAGE - Speak of the Dead

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Artist RAGE
Title Speak of the Dead
Homepage RAGE
Label NUCLEAR BLAST
Leserbewertung
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7.5/10 (2 Bewertungen)

Also, wem der Herr Peavy noch groß vorgestellt werden muss, der hat im Metalzirkus nu gar nix mehr verloren! Und dass er mit den Wizards Smolski und Terrana die mit Abstand stärkste Besetzung ever zusammenhat, hat sich nicht nur bis nach Donzdorf durchgesprochen. Und damit das Musikgenie Smolski nicht immer gänzlich unterfordert wird bei einem neuen RAGE-Album, hat er diesmal freie Hand bekommen und im Alleingang eine „Suite Lingua Mortis“ komponiert, welche das Album eröffnet. Und diese in 8 Parts unterteilten 22 Minuten zeigen wieder einmal auf höchst beeindruckende Weise, dass Mozart und Konsorten heute Metal machen würden!

Und dass Smolski ein geistiger Nachfahre jener Herren ist. Der Wechsel zwischen klassischen Instrumentals und RAGE meets Klassik-Tracks wie „Innocent“ und „No Regrets“ ist einfach nur ganz großes Kino und das musikalisch anspruchsvollste, was unter dem Namen RAGE bisher veröffentlicht wurde! Die nächste halbe Stunde wird mit dem brettharten „No Fear“ eingeleitet, zu dem es auch einen Videoclip gibt. Ein typischer RAGE-Reißer, nur härter als in der Vergangenheit. Und Onkel Peavy hat sich mittlerweile zu einem absolut großartigen Sänger entwickelt. Kein Vergleich mehr zu dem „Gesang“ Anfang der 90er, vor allem Live war das manchmal abenteuerlich…. (remember „Fast as a Shark“ vor Urzeiten mal in einem Minimini-Club in Bad Salzuflen?…). Mit „Soul Survivor“ und dem treibenden Banger „Kill your Gods“ folgt bärenstarker, RAGE-typischer Kraftstoff. Das balladeske und sehr melodische „Full Moon“ zeigt dagegen erneut, welch Ausnahmesongwriter hier am Werk sind, den Track gibt es auf dem sehr fein aufgemachten Digi-Pack noch in Spanisch und Deutsch zu bestaunen! Das mit vertracktem Rythmus ausgestattete „Be with Me or be Gone“ fährt einen ganz großen Hitchorus auf… Ohrwurm! Der abschließende Titeltrack bläst dann noch mal zum Vollangriff via Doppelbassdampframme und was Smolski fabriziert, ist einfach erneut aus einer anderen Dimension!

„Speak of the Dead“ ist somit die abwechslungsreichste und vielfältigste Scheibe in der an Highlights wahrlich nicht armen RAGE-Historie!

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