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RAW IN SECT - Red Flows

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Artist RAW IN SECT
Title Red Flows
Homepage RAW IN SECT
Label WORMHOLEDEATH/ DREAMCELL 11
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Einige Bands brauchen Jahre der Entwicklung, andere sind schon recht schnell recht weit. Zu den letzteren gehören sicherlich RAW IN SECT, die sich erst 2005 zusammenfanden und nach nur 2 „kleinen“ Demos auf ihrem Debüt „Red Flows“ relativ „komplett“ und souverän agieren.

So beweisen die Griechen schon mit dem Opener „Wall of Greed“, dass sie wissen, was sie tun. Und zwar kombinieren sie gekonnt moderne Thrash-Grooves in der Tradition von MACHINE HEAD und LAMB OF GOD mit progressiven Frickeleien aus dem Tech Death-Bereich, wie man ihn zum Teil von MESHUGGAH kennt. Hört sich kompliziert an, ist es aber gar nicht. So bleiben RAW IN SECT eigentlich relativ simpel. Nach einer gradlinig thrashenden Vollsalve folgt eine mit vertrackten Drumparts versehende, progressiv rockende Passage, die einen mal kurz aufrüttelt, bevor dann wieder mit Schwung und Groove gethrasht wird, wobei gerade hier auch gerne PANTERA in den Sinn kommen. Sehr angenehm bei „Red Flows“ ist die Tatsache, dass sich die Musiker nicht einen auf ihr Ego abfrickeln. So merkt man zu jeder Zeit, dass die Kollegen einiges drauf haben, aber alles hat seinen Platz und weder das Drum-Urviech noch der Saitenhexer an der Leadgitarre toben sich so aus, dass man als Hörer nicht mehr weiß, wo oben oder unten ist. Dazu röhrt Shouter/ Gitarrist Kostas zwar immer in einer Höhenlage, aber dafür als kraftvolle Konstante über die Songs.

Mit einer satten und transparenten Produktion machen RAW IN SECT mit „Red Flows“ sehr schön deutlich, dass zumindest im Metal-Bereich noch Hoffnung für Hellas besteht.

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