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RED HILL - FUNeral

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Artist RED HILL
Title F
Label MES MUSIC
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

RED HILL sind ein 2009 gegründetes Trio aus dem Hunsrück. Als musikalisches Bezugssystem nennen Klaus Michel (Gesang & Gitarre), Kay Zingler (Bass & Backing) und Tim Greiner (Drums & Keys) gitarrendominierten Indie-Rock. Mit „FUNeral“ legen die Herrschaften bereits ihre sechste Langrille vor, die mit insgesamt 13 Songs aufwartet.

Für meinen Geschmack braucht der Dreier ein wenig zu lang, um in Gang zu kommen. Damit meine ich gar nicht mal das Tempo, denn das ist bei der dritten Nummer „Drunk And Funny“ durchaus getragen zu nennen, aber der Funke will zunächst nicht so richtig überspringen. Bisweilen geht es bei RED HILL ein wenig psychedelisch zu („God, Love And You“) und auch ihre experimentelle Seite wissen die Mucker mit „Ode à choux“ gekonnt auszuleben. Im Waschzettel zur VÖ stand etwas von „Soundtrack zum nächsten David-Lynch-Film“ und tatsächlich hätte der Regisseur hier die passende musikalische Untermalung für so manche surreale Szene, die man zweifellos auch irgendwo im Hunsrück ansiedeln könnte. „Since You’ve Laughed“ zählt da noch zu den eingängigeren Nummern, denen auch der Titeltrack „FUNeral“ zuzuordnen ist.

Hier und da hätte ich mir von RED HILL ein wenig mehr Biss gewünscht. Insgesamt ist „FUNeral“ (man beachte das Spiel mit der Groß- und Kleinschreibung) jedoch stimmig ausgefallen und wenn Mr. Lynch mal das Bedürfnis hat, in der deutschen Provinz zu drehen, weiß er jetzt schon mal, an wen er sich wegen der Musik wenden kann.

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