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RED MOON ARCHITECT - Concealed Silence

VN:F [1.9.22_1171]
Artist RED MOON ARCHITECT
Title Concealed Silence
Homepage RED MOON ARCHITECT
Label INVERSE RECORDS
Leserbewertung
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Eigentlich als One Man-Sideprojekt des ROUTASIELU-Tastenmannes Saku Moilanen gestartet, hat sich RED MOON ARCHITECT mittlerweile zu einer kompletten Band entwickelt. Und das ist gut so, denn sonst wären die Vielschichtigkeit und der druckvolle Sound auf „Concealed Silence“ wohl kaum möglich gewesen.

So erschaffen die Finnen eine feine Kombination aus getragenen, drückenden Death Metal-Tunes und tonnenschweren Doom-Facetten. Auf diesem Debüt-Album treffen satte Death-Rhythmen, düstere Growls und druckvolle Riffwände auf getragene Melodien, atmosphärische Synth-Teppiche und eindringliche, cleane Vocals. Um diese verschiedenen Ansätze angemessen miteinander zu verweben, nehmen sich die Nordländer auch gerne mal 8 bis 10 Minuten Spielzeit in einem Song. Aber z.B. „Funeral“ wird dabei nie langweilig, fesselt stattdessen mit seiner Erhabenheit und tiefgehenden Atmosphäre. Auch „Black Butterflies benötigt mit seinem eigenwilligen Soundgebilde zu Beginn eben diese Zeit und belohnt den Hörer dann besonders zum Finale mit einer tollen cleanen Gesangspassage. Das eingeschobene „Death Rank“ fällt mit seinen kantigen, fast progressiven Ansätzen und dem recht flotten Tempo dann deutlich aus dem Rahmen. Ein mal etwas anderes Intermezzo zwischen zwei Album-Teilen. Etwas eigen wirken auch Ende und Beginn der Platte. So passt sich z.B. das eröffnende „Abscond“ wunderbar ins Bild ein und könnte mit seiner Vielseitigkeit eigentlich repräsentativ für „Concealed Silence“ stehen, überrascht allerdings nach „nur“ gut 4 Minuten quasi mitten im Song-Fluss. Warum, wird wohl ein Band-Geheimnis bleiben. Ebenso ungewöhnlich kurz geht das abschließende „Realm“, das sehr schleppend voran geht und mit eindringlichen und tollen female Vocals aufwartet, die man bei RED MOON ARCHITECT im bisherigen Verlauf nicht unbedingt auf dem Schirm hatte, aber wirklich wunderbar zu dem Song passen. Aber auch hier wird der Song nach gut 4 Minuten plötzlich ausgeblendet.

Wirklich schade, aber so mag man evtl. erst recht auf das noch Kommende neugierig machen. Derzeit überwiegt bei mir allerdings noch eher Wehmut über 2 abgebrochene Songs…

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