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RESURRECTION - Mistaken for Dead

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Artist RESURRECTION
Title Mistaken for Dead
Homepage RESURRECTION
Label MASSACRE RECORDS
Leserbewertung
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Die Florida-Deather haben 1993 mit ihrem Kracher-Debüt “Embalmed Existence” mächtig Staub aufgewirbelt. Besonders die kultigen Spoken Words-Intros vor jedem der krachigen und ohne Blasts auskommenden Death Metal-Knaller, sowie die geniale Coverversion von KISS‘ „War Machine“ machten dieses Album unvergesslich. Nur wenige Jahre hielt sich die Band zusammen, um gut 10 Jahre nach dem Split wieder auf der Bildfläche zu erscheinen.

Als Unterstützung hat man sich mit Gus Rios (ex-MALEVOLENT CREATION) auch einen ordentlichen Dampfhammer ans Drum-Kit geholt, der seine Höchstleistung auf „Mistaken for Dead“ gar nicht auspacken muss. Denn RESURRECTION machen da weiter, wo sie mit „Embalmed Existence“ aufgehört haben. Thrashende Songs schieben mächtig nach vorne, kantige Riffs beherrschen das Feld und Gus Rios brilliert durch höchst vielseitige Arbeit. Alleine das göttliche „Buried Alive“ weiß durch die Geschwindigkeitswechsel bei der Bass-Drum, sowie versierte Gitarrenarbeit der Herren Astl und Mortellaro zu punkten. Beide überzeugen durch brachial-grooviges Riffing und so einige filigrane Soli-Attacken über das gesamte Album hinweg (besonders „Death by Desire“ und „The Deceiver sind hier zu nennen). Dazu röhrt Paul De Golyer routiniert kraftvoll und dreckig alles in Grund und Boden. Doch auch wenn man die alte Tage wieder mächtig aufleben lässt und die kultigen Song-Intros wieder auspackt, lassen sich RESURRECTION nicht ausschließlich an den alten Markenzeichen festketten. So schleicht sich z.B. bei pumpenden „Perils of Burden“ doch glatt ein deftiger Blastbeat ein, was dem Titel aber alles andere als schadet und vielmehr den Horizont der Amsi erweitert.

So zählen RESURRECTION ohne Zweifel zu den positivsten Erscheinungen des Reunion-Wahns. Dabei zahlt sich aus, dass man sich nach der erneuten Zusammenkunft 2005 noch eine Weile Zeit gelassen und das neuerliche Release nicht überstürzt hat. Als Ergebnis präsentiert man mit „Mistaken for Dead“ ein starkes und zeitgemäßes Death Metal-Album mit krachiger Produktion. Dies bringt die Tampa-Wurzeln deutlich wieder nach oben und wirkt dennoch alles andere als abgegriffen. Da sollten sich viele wieder-formierte Bands, die nur aus individueller Erfolgslosigkeit wieder zusammen spielen, ein Beispiel dran nehmen. Wollen wir hoffen, dass RESURRECTION dieses Mal länger als nur 3 Jahre „überleben“!

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