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RICK SPRINGFIELD - Venus in Overdrive

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Artist RICK SPRINGFIELD
Title Venus in Overdrive
Homepage RICK SPRINGFIELD
Label FRONTIERS
Leserbewertung
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Pop/ Seicht-Rocker RICK SPRINGFIELD dürfte in den 80ern Aufgewachsenen vor allem von seinen größten Hits „Celebrate Youth“ und „Jessie’s Girl“(war 1981 No.1 in den Charts!) bekannt sein. Danach versank er wie so viele seiner AOR-Kollegen in der Versenkung, legte aber mit dem vorliegenden Werk schon 2008 in seinem Heimatland ein fulminantes Comeback hin (Chart-Platz 28 hat er schon über 20 Jahre nicht mehr geschafft!). Weshalb das tolle Album erst jetzt hierzulande erscheint? Egal, denn seine Mucke ist eh relativ zeitlos.

Der schicke Opener „What’s Victoria’s Secret?“, welcher natürlich die Wäschemarke durch den Kakao zieht, mundet sofort gut, Rick hat nichts verlernt in all den Jahren. Das flotte „I’ll Miss that Someday“ enthält recht krachige Gitarren, auch das leicht Reggae-beeinflusste Titelstück brät erstaunlich hart im Chorus. Tolle Songs, deren Niveau er aber nicht über die ganze Platte halten kann. Das flott rockende „3 Warning Shot“ prescht gar in Alternative Rock-Gefilde vor, NICKELBACK-Fans werden so begeistert (und überrascht!) sein wie der Rezensent. Sein Gespür für hittige Melodien funktioniert auch mit härteren Klampfen, hier klingt nix angestaubt, das ist topmoderner Rock. „God Blinked (Swing it Sister)“ atmet lebhaft BLUES BROTHERS-Luft und ist genau so cool wie der schnelle Alterna Rocker „Mr.PC“. Zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie entspannt cool ist auch die Neuaufnahme seines wohl größten Hits „Celebrate Youth“, die jetzt als relaxte Reggae-Version daherschippert. Mir gefällt zwar das Original längen besser, dennoch ein witziger Bonustrack.

Eine rundum gelungene Comeback-Scheibe, die sich alte SPRINGFIELD-Fans und AOR-Liebhaber nicht entgehen lassen sollten!

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